Steinhauerverein Weibern berichtet
Erzieherinnen der Kindertagesstätte Kirchbergzwerge zu Gast beim Steinhauerverein
aus Weibern
Eine ganz besondere und tief berührende Teambuilding-Erfahrung machten die Erzieherinnen der Kindertagesstätte Kirchbergzwerge am 24.04.2026. Schon im Vorfeld lag eine gewisse Vorfreude in der Luft, denn die Idee war außergewöhnlich: Gemeinsam einen Tuffstein mit Klöppel und Eisen zu bearbeiten und die Buchstaben „KIRCHBERGZWERGE“ in den Stein zu meißeln – ein sichtbares, dauerhaftes Zeichen für Zusammenhalt, Kreativität und die gemeinsame Verantwortung für die Kinder.Johannes Montermann hatte den passenden Stein mit viel Sorgfalt vorbereitet. Als sich die acht Erzieherinnen dann am Freitag um 14 Uhr bei strahlendem Sonnenschein versammelten, herrschte eine Mischung aus Neugier, Respekt vor der Aufgabe und echter Teamenergie. Zunächst wurden die Buchstaben sorgfältig auf dem Stein positioniert und aufgezeichnet. Dann begann die eigentliche Arbeit – Schlag für Schlag, Buchstabe für Buchstabe.Mit jedem Hammerschlag wurde nicht nur der Stein geformt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl. Es wurde gelacht, angefeuert, konzentriert geschwiegen und immer wieder gestaunt, wie aus grobem Material langsam etwas Bleibendes entstand. Die Erzieherinnen unterstützten sich gegenseitig, wechselten sich ab und fanden schnell ihren gemeinsamen Rhythmus.Unterstützt wurden sie dabei tatkräftig von Helmut Reuter und Bernhard Klapperich, die mit Erfahrung, Geduld und einem guten Auge zur Seite standen.Nach rund drei Stunden war es schließlich so weit: Der Stein war vollendet – ein Werk, das nicht nur den Namen der Kindertagesstätte trägt, sondern auch die Verbundenheit des Teams widerspiegelt. Die Erschöpfung wich Stolz, Freude und dem Gefühl, gemeinsam etwas Bedeutendes geschaffen zu haben.Der fertige Stein hat nun seinen Platz vor dem Eingangsbereich der Kindertagesstätte gefunden. Dort wird er jeden Tag daran erinnern, was möglich ist, wenn Menschen zusammenarbeiten, sich gegenseitig stärken und mit Herz bei der Sache sind. Ein besonderer Dank gilt Andreas Heilig, der den Stein vom Gelände der Steinhauer zur Kita transportiert hat.
Der Stein am Eingang zur Kindertagesstätte. Foto: Bernhard Klapperich
Das Werk ist vollbracht. Foto: Helmut Reuter
