Politik | 02.04.2015, 11:00 Uhr

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Fahrzeug für den Kreis Ahrweiler

CBRN-Erkundungswagen weisen chemische und radioaktive Gefahrstoffe nach

Kreis Ahrweiler. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hält an seiner Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler zwei CBRN-Erkundungswagen vor, die radioaktive und chemische Gefahrstoffe nachweisen können. Eines dieser Fahrzeuge erhält jetzt der Kreis Ahrweiler im Rahmen eines Nutzungsvertrages für Einsätze und Ausbildungszwecke. Die offizielle Übergabe erfolgt durch Thomas Mitschke, Leiter der AKNZ, an Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Stationiert wird das Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr Altenahr. Die Übergabe des CBRN-Fahrzeuges an den Kreis Ahrweiler findet am Mittwoch, 8. April um 19 Uhr vor dem Feuerwehrgerätehaus in Altenahr. Mit anwesend sein werden Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher, der Leiter des Gefahrstoffzuges Friedhelm Jakobs, Wehrleiter Frank Linnarz, Wehrführer Stephan Knieps sowie die erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Altenahr, Ingrid Näkel-Surges.

CBRN-Gefahren sind chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Die beiden Fahrzeuge des Bundes sind in die Gefahrenabwehr des Kreises Ahrweiler integriert und kommen bei Gefahrguteinsätzen auf Anfrage in Amtshilfe in Zusammenarbeit mit dem Gefahrstoffzug des Landkreises zum Einsatz. Zur Steigerung der Einsatzeffizienz wird jetzt eines dieser Fahrzeuge fest bei der Freiwilligen Feuerwehr Altenahr stationiert. Die dortigen Feuerwehreinsatzkräfte wurden speziell für diese Technik geschult. Thomas Mitschke betonte ausdrücklich, dass ihm sehr an einer Unterstützung des Kreises vonseiten der AKNZ im Rahmen des Bevölkerungsschutzes gelegen ist. Der neu geschlossene Vertrag zur Nutzung des CBRN-Erkundungsfahrzeugs durch den Kreis ist hierfür ein weiteres sichtbares Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und der AKNZ. Landrat Dr. Jürgen Pföhler zeigt sich im Namen des Kreises Ahrweiler für die Unterstützung durch die AKNZ erkenntlich. „Das CBRN-Erkundungsfahrzeug stärkt die Arbeit im Katastrophenschutz und leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, hob der Landrat hervor.

Die Stationierung in Altenahr trage dazu bei, dass die Feuerwehr im Kreis bei Unfällen und Gefahrenlagen angemessen ausgerüstet sei. Bei Bedarf wird der Gefahrstoffzug des Kreises durch den zweiten an der AKNZ verbleibenden CBRN-Erkundungswagen unterstützt. Die dortigen Dozenten, Gerd Uelpenich und Dieter Sebastian, stehen hierfür als Ansprechpartner und Fachberater für Gefahrstoffe zur Verfügung. Mit ihren umfangreichen Fachkenntnissen können sie die Einsatzkräfte des Gefahrstoffzuges im Einsatzfall unterstützen. Das BBK ist das zentrale Organisationselement für die zivile Sicherheit der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland. Als Fachbehörde des Bundesministeriums des Innern berät und unterstützt es auch die anderen Bundes- und Landesbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in allen Bereichen der zivilen Sicherheitsvorsorge wie der Notfallvorsorge oder der Selbsthilfe. Weitere Infos, unter anderem in der Rede des Landrates, beim Termin. Weitere Informationen unter www.bbk.bund.de. oder auf Twitter unter twitter.com/BBK_Bund bzw. @BBK_Bund. Pressemitteilung

Bundesamt für

Bevölkerungsschutz und

Katastrophenhilfe (BBK)

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