Politik | 08.08.2015

Guido Ernst: „Leitlinien geben Fahrern auf dem Arweg mehr Sicherheit“

Fehlende Fahrbahnmarkierungen

Bad Breisig. Auf dem Arweg in Bad Breisig ist die Sicherheit für Verkehrsteilnehmer weiterhin ein Thema. Deshalb hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Ernst erneut für Leitlinien auf der Mitte der Fahrbahn ausgesprochen. „Eine solche Mittelmarkierung hilft definitiv den wegen der Enge der Fahrbahn verunsicherten Autofahrern“, sagte der Bad Breisiger Politiker. Ernst möchte, dass die Verbandsgemeinde (VG) bei der nächsten Verkehrsschau nochmals gemeinsam mit anderen Teilnehmer die Möglichkeit solcher Markierungen bespricht, denn die VG ist innerorts die zuständige Verkehrsbehörde. Der Abgeordnete ist anderer Meinung als die Landesbehörde Mobilität. Diese hatte er in ihrer Eigenschaft als Straßenbaulastträger für die Kreisstraße 47 um eine Stellungnahme gebeten.

Behörde verweist auf Richtlinien

Die Cochemer Behörde verweist auf Richtlinien. Demnach beträgt die Straßenbreite im betreffenden Abschnitt der K 47 nur 4,70 m. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme weiter: „Nach der Richtlinie für die Markierung von Straßen (RMS) sind Markierungen innerorts grundsätzlich entbehrlich. Sie können bei Straßen mit hohen Verkehrsbelastungen oder zulässigen Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 50 km/h aufgebracht werden. Beides ist in vorliegendem Fall nicht gegeben.“ Zwar weist die Behörde darauf hin „dass die örtliche Situation bereits mehrfach mit anderen Behörden wie der Unfallkommission diskutiert und immer wieder betont wurde, dass es im Längsverkehr u.a. zu Spiegelunfällen kommt.“ Jedoch bestehe bei der vorhandenen Fahrbahnbreite keine Möglichkeit, eine Leitlinie zu markieren, da auf Fahrbahnen mit weniger als 5,50 m Leitlinien nicht aufgebracht würden. Außerdem sei bei Gegenverkehr kein Ausweichen möglich, da sich an die befestigte Fahrbahn unmittelbar eine Böschung und der Gehweg anschließen. „Die Experten können sich trotz dieser Richtlinien nach einer intensiven Diskussion bei der Verkehrsschau durchaus für Fahrbahnmarkierungen aussprechen. Ich würde das begrüßen“, sagte Ernst.

Pressemitteilung

CDU-Kreisverband Ahrweiler

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