Politik | 29.01.2016

Erste Ahrweiler Freiheitswochen vom 3. bis 6. März

Freiheit und Frieden durch Begegnung und Dialog

Hans-Dietrich Genscher ist der erste Freiheiter-Preisträger

Freiheit und Frieden durch Begegnung und Dialog

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der aktuellen politischen Krisensituation sind die Bestrebungen nach Frieden und Freiheit wichtiger denn je. Die „Ahrweiler Freiheitswochen“ vom 3. bis 6. März greifen unter dem Motto „Freiheiter – Freiheit und Frieden durch Begegnung und Dialog“ die unterschiedlichsten Facetten der Freiheits- und Friedensproblematik auf. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Vorträge, Kunstprojekte, Lesungen, Konzerte und Kabarett sowie eine Diskussion mit Zeitzeugen von 1989 und 2015 bilden den interessanten Rahmen der „Ahrweiler Freiheitswochen“. Die Sonderausstellung in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker der beiden Künstler Thomas Baumgärtel und Harald Klemm zeigt zum Beispiel Objekte aus dem Projekt ’Deutsche Einheit‘, mit von der Stasi gesammelten ’Geruchsproben‘ von DDR-Bürgern. „Freiheit will errungen werden“ ist ein bekanntes Statement des Juristen und Querdenkers Paul Kirchhof. Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht ist der Schirmherr der 1. Ahrweiler Freiheitswochen und verleiht beim Festabend am Samstag, 5. März, um 19 Uhr den „Ahrweiler Freiheiter-Preis“ im Kurhaussaal Bad Neuenahr.

Erster Preisträger des „Ahrweiler Freiheiter-Preises“ ist Hans-Dietrich Genscher. Der FDP-Politiker gehörte insgesamt 23 Jahre der Bundesregierung an. Der ehemalige Außenminister und Vizekanzler prägte die aktive Entspannungspolitik zwischen Ost und West ab Mitte der 1980er Jahre. In deren Folge hatte Genscher großen Anteil an der europäischen Einigung und am Gelingen der deutschen Wiedervereinigung. Seine berühmte Rede vom Balkon der Prager Botschaft am Abend des 30. September 1989 ermöglichte den ersten DDR-Bürgern die Ausreise in die BRD. Das Ziel der ersten Züge mit tausenden DDR-Flüchtlingen war Ahrweiler.

Die freiheitlich-geprägte Zeitgeschichte kann in keiner vergleichbaren Gegend in Deutschland auf engem Raum so emotional erlebt werden wie im Kreis Ahrweiler. Die historischen Orte und Ereignisse, wie die Dokumentationsstätte Regierungsbunker, die ehemalige Synagoge in Ahrweiler, die Brücke von Remagen oder geheime Gesprächsorte der internationalen Politik, prägen die Ahrregion und ermöglichen es, die Facetten von Freiheit und Frieden hautnah zu erfassen.

Die Veranstaltungen und Projekte der 1. Ahrweiler Freiheitswochen liefern einen aktiven Beitrag zum toleranten Miteinander von Bürgern, Gesellschaften, Nationalitäten, Religionen sowie von Wissenschaft und Kunst. Die „Ahrweiler Freiheitswochen“ verleihen jährlich an national oder international anerkannte und verdiente Persönlichkeiten oder Institutionen im Bereich der Freiheits- und Friedensinitiativen den Freiheiter-Preis. Der Preis steht für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung von modernen und freiheitlichen Gesellschaftssystemen.

Pressemitteilung des

Fördervereins Ahrweiler

Freiheitswochen e.V.

Hans-Dietrich Genscher wird ausgezeichnet.

Schirmherr der Ahrweiler Freiheitswochen, Prof. Dr. Paul Kirchhof, verleiht am 5. März in Bad Neuenahr-Ahrweiler den ersten „Ahrweiler Freiheiter-Preis“.Fotos: privat

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