FC Rhenania Gönnersdorf baut Erfolgsbilanz unter Interimstrainer Wolfgang Reuß aus
Fünf Siege aus sechs Spielen
FC Rhenania Gönnersdorf - Ata Spor Urmitz 3:1 (0:0)
Gönnersdorf. Mit dem 3:1-Erfolg gegen Oberwinter-Bezwinger Ata Spor Urmitz hat der FC Rhenania Gönnersdorf seine Erfolgsbilanz unter Interimstrainer Wolfgang Reuß auf fünf Siege aus den letzten sechs Spielen (bei nur einer Niederlage in Andernach) hochgeschraubt und im erfolgreichen Fernduell gegen die Konkurrenz im Kampf um Platz 13 (SV Niederwerth: 1:3-Niederlage in Rheinböllen und TuS Immendorf: 2:3-Niederlage in Hausen) die theoretische Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga Mitte gewahrt. Ob es am Ende tatsächlich reicht oder ob der FC Rhenania als Viertletzter noch den Gang in die Kreisliga A antreten muss, hängt von der endgültigen Abstiegssituation in der Oberliga und der Rheinlandliga ab und wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse bei herrlichen äußeren Bedingungen waren die Gastgeber von Anfang an das spielbestimmende Team und setzten Ata Spor Urmitz permanent unter Druck. Allerdings fehlte im Angriff der finale Abschluss - zumindest in der ersten Halbzeit. So wurden bei einem vom Spielverlauf für die Gäste schmeichelhaften 0:0-Zwischenstand die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Durchgang sahen die zahlreichen Zuschauer einen drückend überlegenen FC Rhenania, der sich nach gut einer Stunde mit dem Führungstreffer belohnte und seine Anhänger erlöste. Sebastian Wagner war im Anschluss an einen Eckball am zweiten Pfosten mit dem Kopf zur Stelle und markierte das viel umjubelte 1:0 (65.) für seine Farben. Endlich war der Bann gebrochen. Nur wenige Minuten später setzte sich Sebastian Friedsam halb rechts entschlossen durch und erzielte mit einem strammen Schrägschuss ins lange Eck das 2:0 (70.). Erst nach diesem zweiten Gegentreffer versuchten sich auch die Gäste in der Offensive und kamen durch einen für den sicheren Schlussmann Klee nicht zu verhindernden Distanzschuss prompt zum 2:1-Anschlusstreffer (82.). Durch diese Nachlässigkeit hatte der FC Rhenania das Spiel noch einmal spannend gemacht. Doch in der Schlussphase der Begegnung machte Torjäger Timo Schmidgen an seinem 30. Geburtstag mit seinem Kopfballtreffer zum 3:1-Endstand den Deckel drauf (86.) und sich selbst und den FC-Fans ein schönes Geschenk. Die Leistungen der letzten Spiele und die Erfolgsbilanz mit fünf Siegen aus sechs Spielen zeigen, was für den FC Rhenania bei einer etwas besseren Vorrundenbilanz in dieser Saison möglich gewesen wäre. Wegen dieser schweren Hypothek aus den Spielen vor der Winterpause kann man lediglich noch darauf hoffen, dass am Ende nur drei Mannschaften aus der Bezirksliga absteigen, dann würde der FC Rhenania auch in der kommenden Saison überkreislich spielen. Darauf hat man allerdings jetzt selber keinen Einfluss mehr.
