Allgemeine Berichte | 06.12.2015

Kfd - Dekanat Ahr-Eifel

„Gegen Gewalt gegen Frauen“

Kfd Dekanat Ahr-Eifel hatte zu Gottesdienst mit Diskussionsrunde eingeladen

Lantershofen. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen hatte die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (Kfd) des Dekanates Ahr-Eifel, die dem Diözesanverband Trier angehört, zu einem Gottesdienst mit anschließender Diskussionsrunde ins Studienhaus des Priesterseminars nach Lantershofen eingeladen. Weltweit wird an diesem Tag die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert. Gewalt gegen Frauen kennt keine Grenzen, weder geografisch noch kulturell, noch im Hinblick auf materiellen Wohlstand.

Die Kfd-Frauen der unterschiedlichen Ortsgruppen im Dekanat unter Leitung von Doris Krämer und Lucie Werner widmeten sich im Wortgottesdienst, den sie gemeinsam mit Gemeindereferentin Beate Timpe vorbereitet hatten, auch der sprachlichen Herabwürdigung von Frauen und luden zum Sprachtraining einer frauengerechten Sprache ein. Ein Gewaltbarometer, das sich im Mittelgang des Foyers befand, öffnete den Blick für Gewalterfahrungen im Alltag und zeigte, dass Gewalt sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.

Im Anschluss an den Wortgottesdienst in der Studienhauskapelle, den die Musikgruppe „Querbeet“ aus Hönningen einfühlsam begleitete, diskutierten die Frauen über die Bedeutung, durch Hinsehen und Handeln das Thema aus der Tabuzone des Schweigens herauszuholen.

Die vorhandenen Vernetzungen und Kooperationen mit kommunalen und kirchlichen Organisationen bieten Hilfe, denn Gewalt in der Familie ist in der Gesellschaft die am häufigsten ausgeübte Gewalt.

Frauen, die psychische oder physische Gewalt erfahren, verlieren das Selbstvertrauen. An die Stelle von Mut und Kraft tritt Angst, und das Gefühl, völlig versagt zu haben. Dazu kommt der Druck, den Kindern die Familie nicht zerstören zu wollen und die Angst vor den Reaktionen von Verwandten und Menschen im nächsten Umfeld. Viele Opfer halten durch und werden weiter herabgewürdigt.

Die Fragen und die abschließende Diskussionsrunde der Teilnehmerinnen zeigte das Interesse an der Thematik und unterstrich die Bedeutung von Prävention und Bewusstseinsbildung.

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