Kreis-FWG informiert sich zum Projekt EnAHRgie

Gemeinsamer Gedankenaustausch

Gemeinsamer Gedankenaustausch

(v.r.) Dr. A. Schaffrin, H.J. Marx, R. Hermann, R. Doemen, Mareike Schulz, J. Seifert. Foto: privat

25.01.2016 - 11:15

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach Anfrage der Kreis-FWG trafen sich Dr. André Schaffrin von der EA European Academy, Mareike Schulz von der Kreisverwaltung und Mitglieder der FWG/FBL zu einem Gedankenaustausch. Der Kreistag Ahrweiler hatte im Juni 2011 beschlossen, den Stromverbrauch bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken. Im gemeinsamen Projekt mit der EA European Academy „EnAHRgie“ werden nun Möglichkeiten und erste Anstöße zur Umsetzung des Beschlusses erarbeitet. Der Startschuss erfolgte dann zum 1. März 2015. Dr. Schaffrin informierte die Anwesenden zunächst über die Arbeitsstruktur mit Innovationsgruppe und den Institutionen aus der Region, darunter auch der Kreis und die Kommunen. Die FWG hatte seinerzeit auch einen „Runden Tisch“ gefordert, der sich in diesem Konstrukt wiederfindet. Rainer Doemen, FBL-Mitglied aus Remagen, ist für den Solarverein mit integriert. Neben der Identifizierung, Rekrutierung und Einbindung der Praxispartner werden die Potenziale für Wärme und Strom auf Kreisebene erfasst. Von April 2016 bis August 2017 soll die Praxisphase im Kreis mit der Erarbeitung eines lokal spezifischen Energiekonzeptes durchgeführt werden. Dabei werden Praxisbeispiele als Maßnahmenempfehlungen und Fallstudien, mit Kommunen, Bürgern und Unternehmen vor Ort intensiv betrachtet. Wichtig aus Sicht der Kreis-FWG ist dabei auch die Befragung der Bürger im Kreis durch eine repräsentative Umfrage und die weitere Bürgerbeteiligung durch Fokusgruppen und Bürgerforen im Rahmen des Projekts. Spätestens Mitte 2017 hat der Kreistag dann Gelegenheit, das Energiekonzept zu beraten. Nach diesem intensiven Gedankenaustausch ist die Kreis-FWG der Meinung, dass sich mit dem Projekt der gefasste Beschluss umsetzen lässt und dankte Dr. Schaffrin für den informativen Vortrag.


Pressemitteilung FWG Landkreis

Ahrweiler

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juergen mueller:
Mit Millionen, Herr Rüddel, haben Sie ausnahmsweise einmal recht. Genau sind es über 30 Millionen Bürger*innen, die sich freiwillig und OHNE Bezahlung für das Gemeinwohl engagieren. Dazu gehört die Politik jedoch nicht, auch wenn dies, wie unlängst in Koblenz geschehen, hier auf die vermeintlich ehrenamtliche...
Gabriele Friedrich:
Wenn es Zeugen gegeben hat, warum haben die nicht geholfen? Es geschah am hellichten Tag...und keiner hat was gesehen? DAS ist unsere Gesellschaft, die verachtenswerter nicht sein kann....
Gabriele Friedrich:
Längst im Ausland...und Tschüß. Hier findet man den Wagen nicht mehr, dafür sind die Banden zu gut organisiert....
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