Allgemeine Berichte | 14.07.2014, 12:12 Uhr

Fotowettbewerb "Vielfalt im Kreis Ahrweiler"

Gewinner stehen fest

Gleich eine ganze Schule, die Aloisius-Grundschule Ahrweiler, hatte sich mit einem Foto zum Thema "Inklusion" am Wettbewerb beteiligt. privat
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Gewinner des Fotowettbewerbes "Vielfalt im Kreis Ahrweiler" von Bündnis für Frieden und Demokratie stehen nun fest. Gewonnen hat vor allem das Bündnis selbst. Viele Menschen haben sich mit dem Thema Vielfalt auseinandergesetzt und sich am Wettbewerb beteiligt. Außerdem wurde der Wettbewerb von der Landeszentrale für Politische Bildung in Mainz unterstützt. Zu den Einsendern gehörte sogar eine ganze Schule. Die Kinder der Aloisius-Grundschule Ahrweiler hatten sich, angezogen in den Farben der Ahrweiler Huten auf dem Schulhof aufgestellt und einen Kreis gebildet. Einen Kreis, rund um ein "I" für Inklusion und ein "!", um die Wichtigkeit zu betonen. Dieser Aufwand, die gute Idee und die kreative Umsetzung des Themas hat die Jury mit einem ersten Platz belohnt, der nun 100 Euro in die Kassen des Fördervereins der Grundschule spült. Mit dem gleichen Ergebnis schloss ein weiteres Bild ab, sodass es bei diesem Wettbewerb zweimal ein Preisgeld für den ersten Platz gab. Über den Preis kann sich Claudia Ahaus aus Remagen freuen. Ihre Collage von einer unbeschreiblichen Vielfalt von Türen in Remagen hat die Jury ebenfalls begeistert. „So vielfältig wie die Türen in Remagen sind auch die Menschen, die dahinter wohnen und ein und aus gehen“, so beschrieb Claudia Ahaus ihr Bild. Den dritten Platz belegt das Bild der Foto-Ag der Burgwegschule in Burgbrohl. Laura, Abdul und Daniel (alle 13 Jahre alt) setzten für ihr Viefalts-Foto Quietsche-Entchen und die eigenen Schuhe ein. „Nicht alle Fotos gaben das Thema wieder“, meinte Werner Unkelbach, Juror für das Bündnis für Frieden und Demokratie. Die Jury, die entsprechend zum Thema auch vielfältig besetzt war, konnte in den Kategorien „Thema getroffen“ und „Kreativität“ Punkte vergeben. Die Kriterien wurden mit den beiden Schülerjuroren der Erich-Kästner-Schule in Ahrweiler zusammengetragen. Diese Schule ist die erste Schule der bundesweiten Aktion „Schulen ohne Rassismus“ im Kreis Ahrweiler. Die beiden Schüler Christian (9. Schuljahr) und Rabie (7. Schuljahr) hatten eine dritte mögliche Kategorie aus gutem Grund abgelehnt: Die fotografische Qualität sollte keine Rolle spielen, um Menschen mit einer weniger guten Foto-Ausstattung, zum Beispiel Schüler, nicht zu benachteiligen. Einen Blick hierfür hatte Andreas Wetzlar. Als Journalist, zu dessen Handwerkszeug die Kamera gehört, war er der Fotografie-Fachmann der Jury. Marita Cwik-Rosenbach brachte ihr Fachwissen als Kulturreferentin des Kreises Ahrweiler in die Jury mit ein. Mit dabei war auch Astrid Heilmann-Cappel, als Lehrerin des Gymnasiums Nonnenwerth. Tülay Taylay, die sich ehrenamtlich im interreligiösen Dialog engagiert, hat die Riege der Jury vervollständigt. Eine Auswahl der Fotos, natürlich auch die Preisbilder, sind am Freitag, 18. Juli, beim „Markt der Möglichkeiten“ zur Aktionswoche für Toleranz und Freiheit im Kurpark in Bad Neuenahr zu sehen. Hier werden auch die Preise überreicht werden. Das Bündnis für Frieden und Demokratie freut sich bei dieser interessanten und bunten Veranstaltung der Stadt Bad Neuenahr dabei sein zu können und hofft auf viele Besucher auch aus Remagen und der ganzen Region.

Gleich eine ganze Schule, die Aloisius-Grundschule Ahrweiler, hatte sich mit einem Foto zum Thema "Inklusion" am Wettbewerb beteiligt. Foto: privat

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