Burgbrohler Volleyballer bestreiten Südwestdeutsche Meisterschaft in Hessen
Glück und Leid auf 9x18 Metern
Burgbrohl. Als Paul Wolf vor einigen Monaten seinen Mannschaftskameraden sagte, dass sie sich für die Landesmeisterschaft anmelden würden, hatte niemand damit gerechnet, sich einige Wochen später auf den Südwestdeutschen Meisterschaften wiederzufinden. Aber die Qualifikation war geglückt und so machten sich sieben Burgbrohler Spieler am 29. März auf den Weg ins drei Stunden entfernte Schauenburg, Hessen. So idyllisch die Anfahrt und die Region Nordhessens auch war, so ungemütlich wurde es auf dem Schauplatz des Geschehens. Gleich zu Beginn hatten es die Burgbrohler mit den stark aufspielenden Elgershausenern zu tun, die sich am Ende des Tages dann auch überzeugend den Meistertitel sicherten. So gut es ging, wurde dagegen gehalten, die Mannen aus dem Brohltal machten ein gutes Spiel und konnten durchaus das ein oder andere Mal mit Druck, aber auch Übersicht den Gegner ärgern. Auf dem Spielberichtsbogen zählte dann aber doch leider nur das 0:2 aus Burgbrohler Sicht.
Ein Treffen „alter Bekannter“
Wenn es einen Gegner zu schlagen gab, denn den zweiten des Tages. Dieser war Darmstadt. Eine Mannschaft, die den Burgbrohler hätte liegen müssen – hätte… Mit einem schnellen 0:2 ging das Spiel an Darmstadt, die für diesen Sieg wahrlich nicht viel eigene Leistung zeigen mussten.
Im dritten Spiel des Tages trafen die Burgbrohler auf ‚alte Bekannte’. Gegen Bretzenheim hatten die Burgbrohler bereits bei der Landesmeisterschaft gespielt. Gegen so einen starken und im Durchschnitt auch noch sehr jungen Gegner kann man durchaus verlieren.
Versöhnlicher Abschluss
Entscheidend ist aber immer die Art und Weise. Auch hier sah Burgbrohl im ersten Satz nicht gut aus, konnte aber im zweiten Satz mit einem 21:25 doch noch einen versöhnlichen Abschluss des Tages erleben. Bei einem gemütlichen Essen in schöner Runde waren sich am Ende des Tages alle einig: Dies war zwar die erste Teilnahme an einer Südwestdeutschen Meisterschaft – aber sicher nicht die letzte.
Es waren dabei: Paul Wolf, Klaus Kranz, Carsten Müller, Wolfgang Walsdorf, Tom Scheer, Christoph Fohl, Sergio Meniw sowie Fan Katja Froeschmann.
