Allgemeine Berichte | 11.08.2014, 12:17 Uhr

Positives Fazit nach dem Ende der Messdienerwallfahrt

„Grandiose Stimmung“ in Rom

1.800 Messdiener aus dem Bistum Trier waren in Rom mit dabei. In der Kirche St. Paul vor den Mauern feierten sie ihren Abschlussgottesdienst der Romwallfahrt. privat
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Rom/Bistum Trier. Wieder zu Hause: Nach fünf ereignisreichen Tagen in Rom sind die rund 1.800 Teilnehmenden der Messdienerwallfahrt aus dem Bistum Trier am 9. August in der Heimat angekommen. Knapp 50.000 Ministranten aus ganz Deutschland besuchten die „Ewige Stadt“. Sie winkten dem Papst auf dem Petersplatz zu, lernten junge Leute aus anderen Bistümern kennen beim „Blind Date“, in Bussen oder auf der Straße, feierten Gottesdienste und erkundeten die Sehenswürdigkeiten Roms.

Es sei „schon irgendwie traurig“, dass die Wallfahrt nun zu Ende sei, sagte die 22-jährige Marie aus Wittlich. Die Zeit in Rom sei „richtig genial“ gewesen. Es seien „beeindruckend viele“ Messdiener in der Stadt zusammengekommen. „Das verdeutlicht mir, dass Religion, Kirche und Glaube nicht veraltet sind“, meinte Marie, sondern doch auch noch jung. Besonders der Tausch der Pilgertücher untereinander habe eine „Eigendynamik“ entwickelt. Man sei so leicht ins Gespräch miteinander gekommen. Auch die Ministranten aus ihrer eigenen Pfarreiengemeinschaft hätten sich besser kennengelernt. „Wir sind eine Gruppe geworden“, so Marie weiter.

Auch Johannes habe die Gemeinschaft der Messdiener in Rom gespürt. „Hier sehe ich, dass wir nicht alleine sind“, sagte der 18-Jährige aus Remagen. Es werde deutlich, wie viele Messdiener es wirklich gebe. Ein besonderes Highlight für Johannes war die Papstaudienz am 5. August. Gerade Papst Franziskus habe eine „beeindruckende Ausstrahlung, das hat mich bewegt“. Die Wallfahrt „belohnt einen für all die Jahre, die man zu Hause seine Arbeit macht“, sagt der Obermessdiener. „Auf jeden Fall“ kann sich Jakob aus Düppenweiler vorstellen, bei der nächsten Wallfahrt wieder dabei zu sein. Er werde auch den Messdienern, die zu Hause geblieben sind, von diesem Ereignis erzählen. Es habe viele tolle Begegnungen mit anderen jungen Leuten gegeben. So hätten bei einer Busfahrt die Messdiener einfach angefangen, Lieder aus dem Pilgerbuch zu singen. „Es war so eng - aber dann war das gar nicht mehr so schlimm“, erzählte Jakob. Sogar einige Italiener hätten versucht, mitzusingen.

Weihbischof Dr. Helmut Dieser hat die Messdiener aus dem Bistum Trier bei der Wallfahrt begleitet. Auch er bezeichnet die Woche in Rom als „im Ganzen gelungen“. Es habe eine „gute Stimmung“ gegeben, es sei „viel gesungen, gelacht und auch intensiv gebetet“ worden. Beim Abschlussgottesdienst für das Bistum Trier dankte er den Ministrantinnen und Ministranten für ihren Dienst und für die gemeinsame Woche. „Ihr wart eine wunderbare Gemeinschaft. Es war klasse mit euch.“

Nach dem Abschlussgottesdienst hätte er große „Freude und Dankbarkeit empfunden, dass alles so gut geklappt hat“, sagte Matthias Struth. Im Projektteam bereitete der Diözesanjugendpfarrer die Wallfahrt mit vor. Die Stimmung sei „grandios“ gewesen, die Jugendlichen wären die letzten Tage „super geduldig“ gewesen, hätten mitgefeiert und mitgebetet. „Das ist der schönste Dank, den man erhalten kann.“

Die Messdienerwallfahrt nach Rom fand vom 3. bis 9. August statt. Weitere Informationen gibt es unter www.minis-rom.de.

1.800 Messdiener aus dem Bistum Trier waren in Rom mit dabei. In der Kirche St. Paul vor den Mauern feierten sie ihren Abschlussgottesdienst der Romwallfahrt. Foto: privat

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