Allgemeine Berichte | 04.07.2014, 16:32 Uhr

Deutscher Feuerwehrverband Berlin

Grillen: Nie Spiritus auf glühende Kohlen gießen

acht Tipps für sicheres Grillvergnügen

Berlin. Sommer, Sonne, Barbeque: Viele Menschen nutzen die lauen Sommerabende zum Grillvergnügen. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert, gedankenlosen Leichtsinn zu vermeiden, damit man den Sommer sicher genießen kann. „Umsichtiges und richtiges Planen, sicher grillen und auch nach Ende des Grillabends auf mögliche Gefahren achten“, rät DFV-Vizepräsident Hermann Schreck, „so können schmerzhafte Verbrennungen oder Vergiftungen durch Kohlenmonoxid vermeiden werden“.

Die Feuerwehren geben acht wichtige Tipps fürs Grillvergnügen: „Achten Sie darauf, dass der Grill einen sicheren Stand hat. Bauen Sie keine Behelfskonstruktionen.

- Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den Grillplatz.

- Beaufsichtigen Sie den Grill – vor allem, wenn Kinder in der Nähe sind. So können Verletzungen vermieden werden.

- Gießen Sie niemals Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten in die Glut. Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.

- Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser).

Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112.

- Auch wenn schlechtes Wetter Sie aus dem Garten oder vom Balkon vertreibt

– grillen Sie nie in geschlossenen Räumen. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht Lebensgefahr durch tödliche Brandgase.

- Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten).

- Wenn die Party vorbei ist, lassen Sie die Asche komplett abkühlen, ehe Sie sie entsorgen – aber nie in Kartons oder Plastikbehälter.“

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Kirmes in Miesenheim
Eckfeldanzeige
Anzeige KW 41
Anzeige unterer Rücken
Empfohlene Artikel
Erntedankaltar in der Kirche in Wassenach
42

Wassenach. In Wassenach wurden das Erntedankfest und die Kirmes auch in diesem Jahr in der Kirche St. Remigius gemeinsam gefeiert. Am Samstag, dem 3.10., bauten die Messdiener und andere Kinder aus Wassenach mit etwas Unterstützung durch drei Erwachsene den Erntedankaltar auf. Auch die eingegangenen Lebensmittelspenden für die Andernacher Tafel wurden bei der Gestaltung mit integriert.

Weiterlesen

28

Niederoberweiler. Am Sonntag, 25. Oktober 2026 veranstaltet der MGV Niederoberweiler in der Vitushalle in Niederoberweiler einen gemütlichen Nachmittag. Umrahmt wird dieser Nachmittag mit gesanglichen Leckerbissen durch die mitwirkenden Chöre wie „Genoveva Chor“ Mayen, „In Takt“ aus Kürrenberg und des MGV Niederoberweiler. Die musikalische Leitung hat Gerhard Schlich. Selbstverständlich wird wieder der leckere selbstgebackene Kuchen zum Kaffee angeboten.

Weiterlesen

Kater Fred
91

Kreis Ahrweiler. Kater Fred (*12.5.2025 – Freigang) kam im Mai als Fundtier zu den Katzenschutzfreunden. Er war sehr ängstlich, blieb immer auf Abstand. Man merkte ihm an, dass er Menschen nicht vertraute.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Beschädigungen am Rückhaltebecken. Foto: Stadtverwaltung / Jörg Beier
12514

Zudem wurde eine Menge Müll im Becken zurückgelassen

Ahrtal: Hochwasserrückhaltebecken in Gimmigen von Unbekannten beschädigt

Bei einer regelmäßigen Kontrolle wurde vergangene Woche am Bauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens in Gimmigen festgestellt, dass unbekannte Personen dort durch Befahrung mit Rädern starke Beschädigungen verursacht haben. Durch die Umlagerung von Erdreich wurde erheblich in das Deichbauwerk eingegriffen, sodass eine Furche entstanden ist. Zudem wurde eine erhebliche Menge Müll im Becken zurückgelassen.

Weiterlesen