Lokalsport | 29.01.2016

2. Bundesliga: Koblenz/Weibern empfängt den Tabellenletzten

Heimspiel gegen Kirchhof: Vulkan-Ladies wollen den nächsten Heimsieg einfahren

Petra Adámková spielt auf der linken Spielposition. Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Koblenz/Weibern. Die kleine Serie ist gestartet - und sie soll am Sonntag erfolgreich fortgesetzt werden, wenn die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern in der heimischen Conlog Arena die SG 09 Kirchhof empfangen. Das Team von Trainer Caslav Dincic hatte das Hinspiel mit 30:23 gewonnen und geht auch dieses Mal als Favorit in die Begegnung. Das Spiel beginnt um 16 Uhr.

„Das war eine gute Reaktion der Mannschaft“, sagt Dincic mit Blick auf das vergangene Wochenende - und er meint dies gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen war es natürlich wichtig, wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren, was mit dem 32:27-Sieg bei der FSG Mainz 05/Budenheim auch gelang. Es war aber auch wichtig, im Spiel diesmal die richtige Reaktion zu zeigen.

„Der Spielverlauf war ja ähnlich wie bei unserer Heimniederlage gegen Zwickau“, unterstreicht Dincic noch einmal. In beiden Spielen hatten die Vulkan-Ladies mit drei, vier Toren Vorsprung geführt, zehn Minuten vor dem Ende dann aber den Ausgleich kassiert. „Aber dieses Mal hat bei uns dann alles geklappt“, zeigt sich der Trainer erleichtert. Koblenz/Weibern konnte sich mit diesem Sieg im oberen Tabellendrittel festsetzen, den Rückstand auf den Tabellenzweiten gar um einen Zähler verkürzen.

Die Vulkan-Ladies zeigen Stärke

„Die Spielerinnen haben in Mainz gezeigt, was ich von ihnen erwartet habe“, sagt der Vulkan-Ladies-Trainer. „Wir haben freitags vor diesem Spiel zum ersten Mal seit langer Zeit in voller Besetzung trainieren können und uns vorgenommen, jetzt eine kleine Serie zu starten. Die Mannschaft hat eine gute spielerische und kämpferische Leistung gezeigt.“

Nun gilt es, im Heimspiel gegen Kirchhof nachzulegen. Doch Vorsicht ist geboten, auch wenn der Gegner derzeit Tabellenletzter in der 2. Bundesliga ist. Kirchhof feierte vor zwei Wochen den ersten Saisonsieg, holte gegen die DJK/MJC Trier einen 13:21-Rückstand auf und gewann die Partie noch mit 26:25. Es war der erste Saisonsieg für die SG, die eine Woche später beim 23:26 gegen den starken Tabellendritten Haunstetten ebenfalls eine sehr ansprechende Leistung zeigte.

Trainer Dincic ist zuversichtlich

„Kirchhof hat derzeit eine starke Phase und auch schon andere Gegner überrascht“, sagt Dincic. Die Vulkan-Ladies sollen nicht dazugehören. „Kirchhof ist eine gefährliche Mannschaft, das haben wir auch beim Hinspiel schon gemerkt.“ Koblenz/Weibern hatte in dieser Partie bereits mit acht, neun Toren geführt, ehe die SG noch einmal deutlich verkürzen konnte. „Aber wir haben damals gut reagiert. Und gleiches würde ich auch dieses Mal wieder verlangen, sollte es eine ähnliche Situation geben“, sagt der Trainer.

Dincic rechnet damit, dass er erneut auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen kann. „Ich erwarte, dass alle Spielerinnen fit sind. Bisher gab es keine Klagen. Franziska Ringleb kann diese Woche jedoch beruflich bedingt nicht alle Trainingseinheiten mitmachen. Zudem müssen wir Donnerstag und Freitag aufgrund einer Veranstaltung in der Conlog Arena mit dem Training in eine andere Halle ausweichen. Aber das sollte kein großes Thema sein für uns mit Blick auf das Spiel am Sonntag. Wir gehen als Favorit in die Partie und wollen uns weiter im oberen Tabellendrittel festsetzen.“

Petra Adámková spielt auf der linken Spielposition. Foto: Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

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