Allgemeine Berichte | 04.01.2016

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür

„Hospiz im Ahrtal“ präsentiert sich den Bürgern

Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit Einrichtungsleiterin Patricia Felsberg (mitte). privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach der bereits überaus stark frequentierten Einweihungsfeier herrschte auch beim „Tag der offenen Tür“ großer Andrang im neuen „Hospiz im Ahrtal“. Fokussierte sich am Eröffnungstag das Geschehen mehr im großen Festzelt neben dem Krankenhaus, galt es nun die Einrichtung und deren Angebote im wahrsten Sinne des Wortes mit allen Sinnen zu entdecken. Mit Musik und einer von Schwester Marianne Meyer und Schwester M. Scholastika Theissen angeleiteten Mediation zum Thema „Leben und Tod“ war der Auftakt eher besinnlicher Art. Nachdem die Musikgeragogin Svenja Brenzel die Musiktherapie vorgestellt hatte, führte Dr. Gerhard Kreuter in die folgende Fachveranstaltung ein, die mit den Vorträgen „Bevor ich sterbe möchte ich… - die spirituelle Patientenverfügung“ von Bärbel Uhlmann und Jutta Ahring sowie „Ethische Herausforderungen in der palliativen und hospizlichen Arbeit“ mit Dozent Lars Kozian begann. Auch der Nachmittag bot dem interessierten Publikum weitere Vorträge, wie beispielsweise „Humor in der Sterbebegleitung“ oder „Was können, dürfen und müssen wir tun“ von Dr. Eckehard Louen, dem Oberarzt der Palliativstation im Remagener Krankenhaus Maria Stern. Der erfahrene Palliativmediziner hatte das „Hospiz im Ahrtal“ bei dessen Entstehung schon unterstützt und fachlich beraten. Abgerundet wurde der „Tag der offenen Tür“ durch die Kunstausstellung regionaler Künstler, das Kunstprojekt „Einmal Jenseits und zurück“, bei der Menschen Dinge in einen Koffer packten, die sie auf eine Reise ins Jenseits mitnehmen würden und die von den Mitarbeitern des Hospizteams angebotene Aromatherapie. Für weitergehende Informationen standen auf den Gästefluren Infostände der drei Hospizträger bereit.

Das „Hospiz im Ahrtal“

Gebaut wurde das Hospiz im Ahrtal, das unmittelbar hinter dem Krankenhaus Maria Hilf liegt, nach den Plänen des Neuwieder Architekturbüros Berghaus und Michalowicz. Das zweigeschossige Haus - die Baukosten beliefen sich auf 2,9 Millionen Euro - verfügt über zehn wohnliche Zimmer für die Hospizgäste. Auch Angehörige und Freunde können mit aufgenommen werden. Weiterhin stehen ein Wohnzimmer mit Wohnküche, ein Raum der Stille, Terrassen und ein Garten den Gästen und ihren Angehörigen und Freunden jederzeit zur Verfügung. Das Hospiz im Ahrtal ist das achte stationäre Hospiz in Rheinland-Pfalz und schließt eine Lücke in der Versorgung sterbender Menschen; denn zwischen Bonn und Koblenz und zwischen Trier und Siegen gab es bislang kein stationäres Hospiz. Weitere Infos im Internet unter www.hospizimahrtal.de

Die beiden einsegnenden Geistlichen, Pfarrer Friedemann Bach (ev. Kirchengemeinde Bad Neuenahr, links) und Peter Dörrenbächer (kath. Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler, rechts).

Die beiden einsegnenden Geistlichen, Pfarrer Friedemann Bach (ev. Kirchengemeinde Bad Neuenahr, links) und Peter Dörrenbächer (kath. Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler, rechts).

Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit Einrichtungsleiterin Patricia Felsberg (mitte). Fotos: privat

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