Allgemeine Berichte | 19.05.2013

Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler e.V.

„Internetführerschein für Eltern“

Kinderschutzbund und kfd hatten zu einem Info- und Praxisabend eingeladen

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Kreisgebiet. Damit sich Kinder mit größtmöglicher Sicherheit im Internet bewegen, ist es unerlässlich, dass Eltern ihre Kinder im Internet begleiten und sie auf mögliche Gefahren hinweisen, mit ihnen über problematische Inhalte reden und verbindliche Vereinbarungen treffen technische Hilfen können die Sicherheitsbemühungen zwar unterstützen, aber die Begleitung durch die Eltern nicht ersetzen. Gerade auch im Gespräch mit Jugendlichen, die so ganz selbstverständlich und teilweise recht sorglos auf der Datenautobahn und in virtuellen Welten unterwegs sind, sollten Sicherheitsaspekte immer wieder Thema sein. So lautet das Fazit einer Informations- und Praxisveranstaltung, zu der der Kinderschutzbund zusammen mit der kfd St. Laurentius im April in einem Computerraum der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler eingeladen hatte. Ulrike Kaiser, Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreis Ahrweiler, und Ursula Läufer, Vorstandsmitglied der kfd, begrüßten die Referentin des Abends, Medienpädagogin Kristin Langer und rund 20 interessierte Eltern, die unter Anleitung der Referentin verschiedene technische Sicherheitseinstellungen und altersgerechte Seiten direkt am PC kennenlernen konnten.

In ihren Ausführungen machte die Referentin darauf aufmerksam, dass die Grundvoraussetzung für ein ungetrübtes Surf-Vergnügen der Basisschutz des Computers durch ein aktuelles Viren-Schutzprogramm, eine aktive Firewall, regelmäßige Updates des Betriebssystems, sowie ein Browser mit sehr guten Sicherheitseigenschaften ist. Wenn der PC vom mehreren Familienmitgliedern genutzt wird, sollte für jeden Nutzer ein eigenes Benutzerkonto mit sicherem Passwort angelegt werden. Die Vor- und Nachteile verschiedener Viren-Schutzprogramme und Browser wurden unter den Teilnehmern lebhaft diskutiert.

Fundiertes Wissen

Ausführliches und fundiertes Wissen zur technischen Internetsicherheit können Eltern jederzeit auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik unter www.bsi-fuer-buerger.de nachlesen. Zur praxisnahen angewandten Informationssicherheit stellte die Medienpädagogin Kristin Langer im weiteren Verlauf der Veranstaltung wertvolle Internetseiten nach Altersgruppen gestaffelt vor.

Die Teilnehmer beschäftigten sich mit Internetseiten für die ganz kleinen Nutzer wie beispielsweise www.kikaninchen.de, www.wdrmaus.de/elefantenseite und www.blinde-kuh.de. Die Adresse www.surfen-ohne-risiko.net bietet Hinweise zu kindgerechten Seiten für das Alter von vier bis zehn Jahren. An die Altersgruppe der sechs- bis 12-Jährigen richtet sich www.fragfinn.de, www.klick-tipps.net und www.internet-abc.de. len.

„ SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht“

„ SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht“ (http://schau-hin.info) ist ein Medienratgeber für Familien, für den Referentin Kristin Langer als Mediencoach und fachliche Beraterin tätig ist. Dass „SCHAU HIN! umfassende Informationen für den Umgang mit allen modernen Medien bereit hält, konnten die Teilnehmer am Ende des Informations- und Praxisabends aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Veranstaltung wurde gefördert aus Präventionsmitteln des Kreisjugendamtes Ahrweiler.

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