Gemeinsames Jahresprogramm 2014 der Betreuungsvereine Ahrweiler und der Betreuungsbehörde
Jahresprogramm der Betreuungsvereine vorgestellt
Bad Neuenahr. Die Informationsveranstaltung „Psychose – Erscheinungsformen, vermutete Ursachen und therapeutische Möglichkeiten“ mit Professor Dr. Hans Martin Einwächter am Montag, 24. Februar, um 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Bad Neuenahr, Wolfgang-Müller-Straße 7, ist eine von 29 teilweise mehrteiligen Veranstaltungen, die im gemeinsamen Jahresprogramm 2014 der Betreuungsvereine Ahrweiler und der Betreuungsbehörde zu finden sind: Informationsveranstaltungen zu den Themen Elternunterhalt, Schwerbehindertenantrag und/oder Pflegeleistungen der Pflegekassen, Erbrecht, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder über den richtigen Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen. Aktuell findet im Februar zu einigen dieser Themen die vierteilige „Schulung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer“ statt. Und am 25. März um 18 Uhr informiert Rechtsanwalt David Schnöger in der Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Weststraße 6, über das Thema „Wie kann ich Vorsorge für den Fall treffen, wenn ich selbst meine Angelegenheiten nicht mehr regeln kann?“
Betreuungsrichterin Petra Hürten vom Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler, Marion Eisler und Uwe Moschkau – Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region e.V. vom Diakonischen Werk – Ralph Seeger – Betreuungsverein des SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V. – sowie Ralf Düngen – Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Ahrweiler – haben das neue Jahresprogramm jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der ansprechende Flyer ist mit den wichtigsten Telefonnummern und Ansprechpartnern ein unerlässlicher Wegweiser in Sachen gesetzliche Betreuung und gibt Informationen zur Arbeit der Betreuungsvereine.
Dabei verrät der Flyer, wann eine Schulung oder der regelmäßige Erfahrungsaustausch für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer stattfindet. Schließlich zählen die Vermittlung von Betreuungen an ehrenamtliche Betreuer sowie die Führung von gesetzlichen Betreuungen durch eigene hauptamtliche Mitarbeiter zu den Kernaufgaben der Betreuungsvereine: Die beiden Betreuungsvereine im Kreis Ahrweiler haben insgesamt 213 Mitglieder und führen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern insgesamt 255 Betreuungen. Mit all ihren Vorträgen konnten die Betreuungsvereine im vergangenen Jahr 561 Menschen erreichen. Über Vorsorgende Maßnahmen ließen sich insgesamt 321 Personen informieren. Auf Wunsch können die Referenten auch von Firmen, Vereinen, Kirchengemeinden oder anderen Institutionen zu Informationsveranstaltungen eingeladen werden. Gefördert werden die Betreuungsvereine durch das Land Rheinland-Pfalz und den Kreis Ahrweiler.
Das Programm liegt in allen Arztpraxen, Apotheken, Evangelischen Gemeindehäusern, Katholischen Pfarrheimen und den Amtsgerichten in Sinzig und Ahrweiler aus und kann bezogen werden bei:
Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region e.V., Peter-Jansen-Straße 20, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 32 83, dw-ahrweiler@kirchenkreis-koblenz.de, www.diakonie-koblenz.de;
Betreuungsverein – SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V., Ehlinger Straße 47, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 20 12 78, info@skfm-ahrweiler.de, www.skfm-ahrweiler.de;
Betreuungsbehörde – Kreisverwaltung Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 97 54 24, info@aw-online.de, www.kreis-ahrweiler.de.
Vor dem Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler präsentieren (von links) Ralf Düngen, Ralph Seeger, Marion Eisler, Petra Hürten und Uwe Moschkau den neuen Flyer. Foto: privat
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