Die Rettungskarte gehört in jedes Fahrzeug
Jede Sekunde zählt
Verbandsgemeinde Brohltal bietet kostenlos Aufkleber an
Niederzissen. Nach einem Unfall zählt für die Personenrettung jede Sekunde. Besonders bei schweren Verkehrsunfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Moderne und immer sicherere Autokonstruktionen erschweren die Arbeit der Rettungskräfte und führen bei Unfällen häufig zu unnötigen Verzögerungen bei der Bergung der Insassen. Bürgermeister Johannes Bell, Wehrleiter Karl Oelsberg und Arnd Millard, Mitglied der Arbeitsgruppe Sicherheit für den Bereich der Kläranlagen, werben gemeinsam für den Gebrauch von Rettungskarten in Pkw`s. Diese ist eine einfache und schnelle Hilfe für die Einsatzkräfte bei eingeklemmten Personen. Sie zeigt den Helfern, wo sich der Kraftstofftank befindet, wo an der Karosserie Spreizer und Rettungsschere anzusetzen sind und welche Maßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen. Auch das Auffinden und das Abklemmen der Batterie nach einem Unfall ist mit der Rettungskarte kein Problem. Nach den Erfahrungen der Feuerwehren und anderer Hilfsdienste kann mit einer vorhandenen Rettungskarte die durchschnittliche Rettungszeit auf ein Drittel verkürzt werden. Die Rettungskarten können kostenlos aus dem Internet heruntergeladen und farblich ausgedruckt werden. Dafür ist nur die genau Bezeichnung des Fahrzeuges nötig. Diese ist im Fahrzeugschein vermerkt. Die Rettungskarte gehört im Auto hinter der Fahrer-Sonnenblende, denn dieser Ort wurde für Rettungskräfte international festgelegt. Ein Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ auf der Windschutzscheibe zeigt den Rettern an, dass eine Rettungskarte vorhanden ist. Die Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal bietet diese Aufkleber kostenlos im Bürgerbüro des Rathauses an. Falls jemand keine Möglichkeit zum Ausdrucken der Rettungskarte aus dem Internet hat, erhält er von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung Hilfe. Die Idee für diese Werbeaktion hatte Arnd Millard. „Die Rettungskarte wird immer wichtiger, da moderne Autos insbesondere im Bereich der Fahrgastzelle immer robuster werden. Wir haben unsere Dienstfahrzeuge mit den Rettungskarten ausgestattet und der Aufkleber auf der Windschutzscheibe weist darauf hin“, so Bürgermeister Johannes Bell. „Es wäre gut, wenn viele Brohltaler Bürgerinnen und Bürger nachziehen“, so Karl Oelsberg. Er weist darauf hin, dass man sich bei weiteren Fragen zur Rettungskarte gerne an die örtliche Feuerwehr wenden kann.
Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung
Brohltal
