Politik | 09.11.2013

Kreisverwaltung Ahrweiler

Junge Arbeitskräfte im europäischen Ausland finden

Förderprogramm „MobiPro-EU“: Mangelberufe in Elektro-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Pflegebranche

Kreis Ahrweiler. Firmen im Kreis Ahrweiler, die junge Arbeitskräfte und Fachkräfte für die Zukunft suchen, sollten das Sonderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) „MobiPro-EU“ beachten. Das Programm unterstützt ausbildungsinteressierte Jugendliche sowie arbeitslose junge Fachkräfte aus Europa bei der Vermittlung in eine betriebliche Berufsausbildung oder qualifizierte Beschäftigung in Deutschland. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam.

Das BMAS stellt in der dreijährigen Förderphase (2013 bis 2016) insgesamt 139 Millionen Euro bereit. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Bewerber zwischen 18 und 35 Jahre alt und EU-Bürger sind und es sich um einen der derzeit 111 sogenannten Engpass- oder Mangelberufe handelt. Derzeit betrifft dies insbesondere die Elektro-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, die Pflegebranche sowie den Dienstleistungssektor.

Einzelheiten des Förderprogramms: - Gewährt werden umfangreiche Ausbildungs- sowie Sprachförderungskurse, ausbildungsbegleitende Maßnahmen, Reise- und Umzugskosten, - Antragsteller ist der Auszubildende, der die Förderung unmittelbar erhält, - die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt, - soweit erforderlich, wird die Ausbildungsvergütung auf bis zu 818 Euro aufgestockt.

Das Programm hilft einerseits Betrieben in Deutschland auf der Suche nach Fachkräften und bietet andererseits jungen Menschen berufliche Perspektiven, die sie wegen der strukturellen Probleme in ihren Heimatländern oftmals nicht erhalten. Die Industrie- und Handelskammer befürwortet die Maßnahme.

Info für Unternehmen im AW-Kreis zu „MobiPro-EU“: Kreisverwaltung Ahrweiler, Wirtschaftsförderung, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 9 75 -3 73, Fax (0 26 41) 9 75 -73 73, E-Mail Christian.Weidenbach@aw-online.de.

Pressemitteilung

der Kreisverwaltung Ahrweiler

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