Kempenicher Kirmestreffen
Kempenich Kirmestreffen 2024: Rückblick auf Ortsgeschichte und Abiturklasse
aus Kempenich
Kempenich. Gute Beteiligung beim Kirmestreffen zur Kempenicher Ortsgeschichte. Es waren sogar einige dabei, die schon seit morgens unterwegs waren. Die Kirmes war dann auch das erste Thema mit einem Rückblick und der Feststellung, dass alles sehr gut organisiert und besucht war. Auch der 1. Mai wurde angesprochen und damit auch die Beziehung zwischen Kempenich und Weibern. In diesem Jahr gab es ausgesprochen nette und inhaltsvolle Scherze, das war vor Jahren noch anders.
Beim Rückblick auf die Stammbäume aus dem 18. Jahrhundert und den nachfolgenden Generationen gab es einiges zu lachen. Insbesondere die Spitznamen und verbunden damit Anekdoten, führten zu etlichen Lachsalven, zumal einige Träger der Spitznamen anwesend waren. Bei den Spitznamen ist es mittlerweile so, dass einige, wenn man die Erklärung bei Ki sucht, dort schon integriert sind und beim Beispiel „Züp“ auf Kempenich in der Eifel hinweisen.
Ein besonderes Erlebnis war das Bild der Mayener Abiturklasse 1950 am Gymnasium. Dort ist der kürzlich verstorbene Mario Adorf mit 5 Kempenicher zu sehen. Dabei waren u.a. Hans Klein und Marianne Lösch von der Firma Lösch, Lehrer Alfred Becker, Josef Müller, Sohn von „Schawöhr Müller“, der 1924 den ersten Postbus von Kempenich nach Mayen fuhr und der „Botter Johann“ (Mombaur) aus Engeln.
Eine besondere Aktion war auch die Selbstdarstellung eines Hundebesitzers aus der Kuhhölle. Nicht nur, dass der Hund nicht folgte, er wickelte ihn auch mit der Hundeschnur so ein, dass es zu einem fatalen Sturz mit Folgen kam.
Im zweiten Teil ging es um mehrere Gründungen des Junggesellen- bzw. früher Jünglingsvereins aus dem Jahr 1868. Dieses Thema wird dann beim nächsten Treffen am 09. Juni 2026 vertieft.
Bild Abiturklasse 1950 mit Mario Adorf und 5 Kempenichern (Archiv Ortsgeschichte)
