CDU Frauen-Union informierte sich beim Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler
Kinder und Familien im Mittelpunkt
Bachem. Die Frauen-Union besuchte den Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler in seiner neuen Geschäftsstelle mit Familientreff in Bachem. Ulrike Kaiser, Vorsitzende, Dittmar Baumung, Schatzmeister, Karin Drewlani, Leiterin der Tagespflegebörse, und Monika Hunger, Leiterin des Projektes Familienpaten, freuten sich über den Besuch und die Gelegenheit, den Kinderschutzbund und seine Projekte vorstellen zu dürfen. Der Deutsche Kinderschutzbund besteht aus dem Bundesverband, 16 Landesverbänden und über 430 Orts- und Kreisverbänden. Der Kreisverband Ahrweiler ist einer dieser 430 Untergliederungen. Seit 1991 ist der gemeinnützige Verein im Ahrkreis der Ansprechpartner für Familien, Erziehende, Jugendliche und Kinder. Ein engagiertes Team aus Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen setzt sich für die Ziele des Gesamtverbandes ein, wie zum Beispiel die Umsetzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, die Verbesserung der Lebensbedingungen für Familien, der Schutz vor Gewalt und die Bekämpfung von Kinderarmut. In den Projekten und Angeboten arbeiten nicht bezahlte und bezahlte Kräfte eng zusammen. Beispielsweise unterstützt der Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler Eltern bei Erziehungsfragen und berät in Krisensituationen. Die Beratung erfolgt durch Diplom-Psychologinnen, Sozialpädagoginnen und gestalttherapeutische Beraterinnen und ist absolut vertraulich und kostenlos. Da dieses Angebot rein aus Spendenmitteln finanziert wird, ist die gemeinnützige Organisation immer auf Spenden angewiesen. Der Familientreff des Kinderschutzbundes in Oberbreisig ist ein zentraler Treffpunkt für Familien im Raum Bad Breisig mit einer Vielzahl von Angeboten wie Spielkreise für Tagesmütter mit ihren Tageskindern und eigenen Kindern, PEKiP-Kurse, der Elternkurs „Starke Eltern - Starke Kinder“, Elterntreff, LUKE (Liebevolle und kompetente Erziehung), KAKADU (offener Eltern-Kind-Treff), Geschichtenwerkstatt, Babymassage, Stillgruppentreff.
Tagespflegebörse als Alternative zur Betreuung in der Kita
Karin Drewlani berichtete im Genaueren über die Tagespflegebörse - Büro für flexible Kinderbetreuung. Sie gab einen Einblick in die Möglichkeiten, wie die familiennahe Betreuung von Kindern im Rahmen der Tagespflege eine gute Alternative zur Betreuung in der Kindertagesstätte sein kann, insbesondere für die Kleinsten und für Eltern, die eine flexible Kinderbetreuung benötigen. Um die Nachfrage nach Tagespflegepersonen zu decken, ist eine weitere Qualifizierungsmaßnahme geplant. „Jede Familie benötigt ab und an Hilfe. Gründe dafür gibt es vielerlei, denn wer Kinder hat, braucht sich über Langeweile nicht zu beklagen. Zeitweise können die Herausforderungen des Familienalltags ziemlich anstrengend sein – vor allem, wenn keine Oma und kein Opa, keine Tante und keine Freundin in der Nähe sind, die ab und zu ein paar Betreuungsaufgaben übernehmen und schwierige Situationen zu meistern helfen“, so erklärte Monika Hunger die Idee, die hinter dem Projekt Familienpaten steckt. Diese Lücke füllen die ehrenamtlichen Familienpaten, indem sie regelmäßig ein wenig Entlastung bieten und Eltern und Alleinerziehenden helfen, ihre Batterien wieder aufzuladen. Dabei kann sich der Einsatz der Familienpaten von der Unterstützung bei den Hausaufgaben, Hilfe bei Behördengängen, Begleitung zu Arztterminen oder dem Besuch mit den Kindern auf dem Spielplatz über alle denkbaren Alltagsfelder erstrecken. Eine Familienpatenschaft wird immer sehr individuell vereinbart, denn sie richtet sich sowohl nach den Bedürfnissen der Familien als auch nach den Möglichkeiten und Wünschen der ehrenamtlichen Paten.
Der Kinderschutzbund Ahrweiler e.V. ist ein ehrenamtlich geführter Verein. Weit über 60 engagierte Menschen waren im Vorstand und in den einzelnen Projekten tätig und leisteten im Jahr 2014 insgesamt 6.000 Stunden qualifizierter ehrenamtlicher Arbeit. Die ehrenamtliche Tätigkeit wird fachlich von hauptamtlichen Projekt-Leiterinnen begleitet. Die Professionalität und Kontinuität dieser hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sind die Garanten der Arbeit und deren Anerkennung und Akzeptanz im Kreis Ahrweiler. „Sie sind immer auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich für Kinder, Jugendliche und ihre Familien im Kreis Ahrweiler engagieren möchten. Die Möglichkeiten für neue Mitarbeiter sind vielfältig und Interessierte bestimmen selbst, wo und wie oft sie mit anpacken möchten“, bringt Heike Krämer-Resch ein großes Anliegen auf den Punkt.
Ehrenamtliche Mitarbeiter erhalten individuelle Beratung
Der Kinderschutzbund bietet seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen individuelle Information und Beratung über die angestrebte Tätigkeit, fachliche Schulung und Weiterbildung, Begleitung und Supervision (Familienpaten), persönliche Betreuung durch die Koordinatorin der ehrenamtlichen Bereiche, enge Anbindung an eine überschaubare Einrichtung und Öffentlichkeitsaktionen sowie auf Wunsch den Nachweis des ehrenamtlichen Engagements.
Informieren können sich Interessierte unverbindlich über die Arbeit und die Möglichkeiten, sich beim Kinderschutzbund zu beteiligen, in der Geschäftsstelle unter Tel. (0 26 41) 7 97 98 oder unter: http://www.kinderschutzbund-ahrweiler.de. Weitere Informationen zu der Frauen-Union Bad Neuenahr-Ahrweiler sind zu erhalten unter: www.cdu-fu-bn-aw.de, www.cdu-fu-kreis-aw.de oder bei der ersten Vorsitzenden Heike Krämer-Resch, Tel. (02642) 9 57 40 63).
Pressemitteilung
CDU Frauen-Union Kreis
Ahrweiler
