Allgemeine Berichte | 25.02.2014

49. Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“

Kleine Forscher begeisterten mit großem Ideenreichtum

Kleine Forscher begeisterten mit großem Ideenreichtum

Remagen. Zum neunten Mal in Folge richtete der Fachbereich Mathematik und Technik des Rhein-Ahr-Campus, Standort der Hochschule Koblenz, als Patenunternehmen den Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ aus. 58 qualitativ hochwertige Arbeiten wurden von 109 motivierten Jungforschern präsentiert. Christiane Dietz, Regionalwettbewerbsleiterin, zeigte sich begeistert davon, dass sich die Jugendlichen schon frühzeitig mit spannenden und alltäglichen Themen aus ihrer Umgebung auseinandersetzen. Sie war beeindruckt von der Ideenvielfalt der Jungforscher und von ihrem Entdeckerdrang. Da machten sich kleine Forscherinnen auf die Jagd nach gefälschten Medikamenten, es wurden Gummibärchen in verschiedenen Lösungen wachsen gelassen oder ein Putzroboter, der auch Treppen „kann“, vorgestellt. Professor Dr. Matthias Kohl-Bareis, Patenbeauftragter des Rhein-Ahr-Campus Remagen, lobte die Teilnehmer für ihren wissenschaftlichen Einsatz.

Im Bereich „Jugend forscht“ wurden die Sparten Biologie, Mathematik und Informatik, Chemie, Physik sowie Technik präsentiert. In der Wettbewerbskategorie „Schüler experimentieren“ wurden Arbeiten aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik und Technik ausgestellt. Die Juroren bestimmten daraus jeweils einen Sieger, der sich für den Landeswettbewerb qualifizierte.

In der „Jugend forscht“-Disziplin Biologie konnte Isabelle Lethen vom Gymnasium Nonnenwerth die Jury mit ihrem Projekt „Konzentrationsförderung bei Grundschulkindern“ überzeugen. In der Sparte Mathematik und Informatik gewann Hendrik Borchardt vom Max-von-Laue-Gymnasium in Koblenz mit dem „Gefangenendilemma aus der Sicht der Quantenspieltheorie“. Im Bereich Chemie gewann Jermaine Evans (ebenfalls Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz) mit dem Projekt „Vergleichende Strukturanalyse und Frische verschiedener Lebensmittel-Fette/Öle“. Der Jungforscher Tobias Jacob, ein weiterer Sieger vom Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz, konnte die Jury mit „Ein Konzert für Schwerhörige“ im Bereich Physik überzeugen. Das Projekt „Bau eines kostengünstigen automatisierten Thermozyklers“ bescherte im Bereich Technik Ion Niklas Bistriceanu (Koblenz) den Sieg.

In der Disziplin „Schüler experimentieren“ überzeugten die beiden Schülerinnen Julia Kämpf und Tabea Seidel vom Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz die Juroren im Fachgebiet Arbeitswelt mit ihrem Projekt „Macht uns Schule krank? - Hygiene im Test“. Der Frage „Geht einem bei jedem Licht ein Licht auf?“ stellten sich erfolgreich die Schülerinnen Anna-Sophie Rudolf, Clara Uhe und Muriel Backmeyer vom Max-von-Laue-Gmynasium und qualifizierten sich in der Disziplin Biologie für den Landeswettbewerb. „Duftkerzen mit natürlichen Aromen“ brachte Luna Mona vom Kant-Gymnasium Bendorf die begehrte Qualifikation für den Landeswettbewerb im Bereich Chemie. Die Kategorie Physik gewann Florian Nico Wagner von der St. Stefanus Realschule Nachtsheim mit seinem Projekt „Schießen mit Luft“. Im Bereich Technik qualifizierten sich Henry Robin Frenzel und Fabian Peters mit der Analyse „Flugleistung bei verschieden gestalteten Tragflügelenden“. Diese Preisträger besucht das Kinder College e.v. in Neuwied.

Die Wettbewerbsleiterin Christiane Dietz und Prof. Kohl-Bareis bedankten sich besonders bei den Spendern aus der Region, die den Regionalwettbewerb am Rhein-Ahr-Campus Remagen mit Sach- und Geldspenden ermöglichten und so den Jungforschern und Jungforscherinnen zeigten, dass man voll und ganz hinter diesem Wettbewerb steht. Den erfolgreichen Abschluss eines spannenden Tages begleitete in der Feierstunde die Big Band des Peter-Joerres-Gymnasiun Bad Neuenahr unter der Leitung von Jürgen Bunse.

Einen Putzroboter für Treppen schickten Annika Rheindorf und Anne Witz von der Realschule Calvarienberg ins Rennen.

Einen Putzroboter für Treppen schickten Annika Rheindorf und Anne Witz von der Realschule Calvarienberg ins Rennen.

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