- Anzeige - LBS-Chef Aigner sieht rheinland-pfälzische Bausparkasse gut aufgestellt
LBS Rheinland-Pfalz zufrieden mit dem Jahr 2014
Region. Max Aigner, Vorstandsvorsitzender der LBS Rheinland-Pfalz, zeigt sich anlässlich des Jahrespressegesprächs in Mainz mit dem Bausparjahr 2014 zufrieden.
Stabiles Neugeschäft trotz Nullzinspolitik
„Wir haben in einem sehr schwierigen Marktumfeld ein Vertriebsergebnis von 2,065 Milliarden Euro Bausparsumme erzielt“, so Aigner. Man habe beim Absatzvolumen das Niveau des Vorjahres nahezu erreicht. Erfreulich sei der Zuwachs bei den Wohn-Riester-Bausparverträgen. So konnte der Vorjahreswert von 253 Millionen Euro Bausparsumme um 13,2 Prozent auf 287 Millionen Euro gesteigert werden.
Zuwächse im Wohn-Riester-Geschäft
„Hier ist aber immer noch Luft nach oben“, gibt sich Aigner noch nicht zufrieden. Der deutliche Rückgang bei der Stückzahl um 19,5 Prozent habe verschiedene Ursachen. So setze man mehr denn je auf das Finanzierungsgeschäft, das durch größere Abschnitte gekennzeichnet sei. Dieses gehe entsprechend zu Lasten der Stückzahl. Darüber hinaus habe man ob des extrem niedrigen Zinsniveaus einen Tarif, der eher sparorientiert genutzt wurde, vom Markt nehmen müssen.
Wohneigentum als Altersvorsorge
Neben dem Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden strebten die Kunden weiter ungebrochen das Wohneigentum als beliebteste Form der Altersvorsorge an.
Als sehr befremdlich empfindet Vertriebsvorstand Uwe Wöhlert die aktuellen Jubelarien über vermeintlich extrem günstige Sprit- und damit auch Heizölpreise. Zumal Experten erwarteten, dass sich der Ölpreis von aktuell 50 Dollar pro Barrel bis zum Jahresende 2015 bereits wieder bei 80 Dollar einpendeln könnte. Energetische und altersgerechte Modernisierungen seien weiter ein wichtiges Handlungsfeld für alle Akteure am Wohnungsmarkt. Für eine zeitnahe Realisierung auch umfangreicher Modernisierungsvorhaben würden zudem das anhaltende Zinstief und die damit weiterhin sehr geringen Finanzierungskosten sprechen.
LBS I Marktführer
Die Maklertochter der LBS Rheinland-Pfalz, die LBS Immobilien GmbH (LBS I), eilte in den letzten Jahren von Rekord zu Rekord. Für eine neue Bestmarke fehlte in 2014 jedoch schlicht die Ware im Regal.
Dazu Vertriebsvorstand Wöhlert, der auch für das Immobiliengeschäft der LBS zuständig ist: „Die Tendenz, in einer Phase weiter steigender Preise an Immobilien festzuhalten, um zu einem späteren Zeitpunkt einen noch höheren Erlös zu erzielen, hat sich in 2014 nochmals deutlich verstärkt“.
So blieb man mit knapp 2.800 vermittelten Objekten um rund sechs Prozent unter dem Allzeithoch aus dem Jahr 2013 von fast 3.000 Häusern, Wohnungen und Grundstücken. „Als Marktführer in Rheinland-Pfalz ist die LBS I weiterhin unangefochten“, berichtet Wöhlert weiter, zumal man sogar im bundesweiten Vergleich eine Top-Ten-Platzierung der Vermittler für Wohnimmobilien innehabe, obschon das Geschäftsgebiet auf Rheinland-Pfalz begrenzt sei.
Ausblick 2015
Mit Blick auf 2015 geht Aigner nicht davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen spürbar verbessern. „Steigende Zinsen sind am ehesten in den USA zu erwarten“, schätzt der Kapitalmarktexperte die Lage bestenfalls gedämpft optimistisch ein und verknüpft damit die Hoffnung auf Impulse für den Euroraum. Davon unbenommen müsse man weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen der Kollektivsteuerung ergreifen. Dazu gehöre im Jahresverlauf 2015 auch die Weiterentwicklung des Produktangebotes. Darüber hinaus werde man auch die Vertriebs- und Kostenstrukturen im Verbund weiter den immer anspruchsvolleren Umfeldbedingungen anpassen.
Pressemitteilung LBS Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz
