Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Wissenschaftler erarbeiten Energie-Studie für Mittelgebirgsräume

Mit gutem Beispiel vorangehen

Europäische Akademie übernimmt Koordination eines Verbundprojektes

Mit gutem Beispiel vorangehen

André Schaffrin (li.) und Dr.-Ing. Bert Droste-Franke.Foto: WITE

07.10.2013 - 15:31

Kreisgebiet. Die Energiewende im Kreis Ahrweiler erhält weitere fachliche Unterstützung: Wie Blick Aktuell bereits exklusiv berichtete, plant die Europäische Akademie - mit Sitz in Ahrweiler - derzeit ein wissenschaftliches Projekt zum Thema „Energie.“ Ziel ist es, Landnutzung und Energieversorgung beispielhaft für andere Regionen nachhaltig zu gestalten. Die Europäische Akademie ist eine Forschungseinrichtung des Landes Rheinland-Pfalz und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, die sich mit der Innovationsforschung und der Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt beschäftigt. Das Projekt soll auf zwei Säulen fußen: Die Erarbeitung eines Leitfadens für die Energieversorgung im Landkreis Ahrweiler und die Entwicklung eines allgemeinen Verfahrens zur Erarbeitung analoger Leitfäden, die auf weitere Landkreise und Kommunen übertragen werden können. Sowohl für inhaltliche Fragen als auch zur Verfahrensentwicklung kann die Europäische Akademie auf einen „Pool“ von Wissenschaftlern aus anderen wissenschaftlichen Organisationen zurückgreifen. Die Forschungseinrichtung aus dem Ahrtal wird für dieses Verbundprojekt die Koordination übernehmen. Als Koordinator fungiert der Sozialwissenschaftler André Schaffrin. Dr.-Ing. Bert Droste-Franke, der bereits mehrere wissenschaftliche Projekte zum Thema „Energie“ durchgeführt hat, wird ebenfalls beteiligt sein. Auch die vor Ort hierfür wichtigen Akteure, etwa der Landrat, sollen in dem Projekt eng mit ausgewählten Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen (Ingenieure, Ökonomen, Juristen und Sozialwissenschaftler) in einer interdisziplinären Innovationsgruppe eingebunden werden. Der Schwerpunkt wird auf Innovation aus unterschiedlichen Bereichen liegen: Beispielsweise Strom, Wärme, stationäre Energieversorgung, integrative Energie- sowie Speicherung, Netze, Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle. Hierbei werden die wissenschaftlichen Fachleute tief in Details einsteigen. Geprüft werden sollen in dem Prozess auch überregionale Lösungen. Ein weiteres Untersuchungsziel ist es, Möglichkeiten zu finden, wie die Wertschöpfung der Region - durch Nutzung ihrer Potenziale im Energiebereich - gestärkt werden kann. Dabei spielt unter anderem die Unabhängigkeit des Landkreises von fossilen Ressourcen, etwa Erdöl und Kohle, und die Nutzung erneuerbarer Energie vor Ort eine Rolle. Diskutiert werden sollen auch verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürger. Für das Projekt ist eine Bürgerbeteiligung vorgesehen, deren Gestaltung noch näher festgelegt werden muss. Die finanziellen Mittel für die etwa einjährige Definitionsphase des Projekts wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits bewilligt. Dort soll Anfang 2014 auch der Antrag auf die Förderung der auf fünf Jahre ausgelegten Hauptphase des Projekts gestellt werden. Bei der Europäischen Akademie wird die aktuell bekannt gewordene Ansiedlung der Energieagentur im Kreis Ahrweiler begrüßt. Die Energieagentur hat insbesondere die Aufgabe, Bürger, Unternehmen, und Kommunen bei der Nutzung erneuerbarer Energie und Energieeinsparungen zu informieren und zu unterstützen. Im Gespräch mit Blick Aktuell betonten Dr.-Ing. Bert Droste-Franke und André Schaffrin übereinstimmend die Bedeutung dieser Einrichtung, mit deren Landeszentrale in Kaiserslautern die Akademie bereits in Kontakt steht.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Optimaler Schutz für Radler und Fußgänger in Lüftelberg

Verkehrshinweise sollen deutlich sichtbarer werden

Meckenheim. Optimaler Schutz für Radler und Fußgänger. Hierfür setzt sich Lüftelbergs Ortsvorsteher Siegfried Schwaner ein. Verkehrsschilder sollten schon von Weitem sichtbar, und der Hinweis auf Tempo 30 deutlich erkennbar aufgemalt sein. mehr...

SPD-Ortsverein Meckenheim

Besuch im Willy-Brandt-Haus

Meckenheim. „Sein engagierter Wahlkampf lässt ihm wenig Zeit. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es sich Stefan Pohl, Bürgermeisterkandidat der SPD in Meckenheim, nicht nehmen ließ, mich gemeinsam mit dem Meckenheimer SPD-Vorsitzenden Marco Deckers im Willy-Brandt-Haus zu besuchen.“, so Dietmar Nietan, Bundesschatzmeister der SPD. mehr...

Weitere Berichte
Spende für das Tierheim

Die Gruppe „Team Remagen hilft“

Spende für das Tierheim

Remagen. Das „Team Remagen hilft“ ist eine Gruppe von 12 Frauen, die sich in den Anfangszeiten der Corona-Krise zusammengefunden hat, um Mund-Nasenschutz-Masken zu nähen und an gemeinnützige Institutionen zu spenden. mehr...

Politik

Wahlausschuss Rheinbach bestätigt Wahlvorschläge

Drei Bewerber für die Nachfolge von Bürgermeister Stefan Raetz

Rheinbach. Keine Überraschungen gab es bei der Sitzung des Wahlausschusses der Stadt Rheinbach, bei der über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl zum Stadtrat und für das Amt des Bürgermeisters am 13. September. mehr...

Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Wachtberg: Fördergelder für die Schulträger

Laptops, Notebooks und Tablets

Region. Am 15. September sind im Amtsblatt des NRW-Schulministeriums die landesbezogenen Förderrichtlinien zu dem „DigitalPakt Schule“ veröffentlicht worden. Nunmehr, im Juli 2020, ist eine Zusatzvereinbarung... mehr...

Zufrieden über
konstruktive Sitzung

GRÜNEN Stadtratsfraktion Remagen

Zufrieden über konstruktive Sitzung

Remagen.So unterschiedlich kann die Wahrnehmung der politischen Arbeit in den städtischen Ausschüssen sein - die GRÜNEN sind sehr zufrieden mit der konstruktiven Sitzung des Ausschusses für Familie, Jugend, Senioren und Soziales. mehr...

Sport
Zumba-Kurse

Oberahrtaler Sportfreunde e.V.

Zumba-Kurse

Antweiler. Zumba ist für jeden geeignet. Fitnessstand, persönlicher Hintergrund und Alter spielen keine Rolle, man kann sofort einsteigen und mitmachen. Zumba ist effektiv und Zumba ist leicht zu lernen. mehr...

Frikadelli Racing

Jeroen Bleekemolen verstärkt das Fahreraufgebot

Barweiler. Der Fahrerkader von Frikadelli Racing wird bei den nächsten Einsätzen auf der Nürburgring Nordschleife zusätzliche Verstärkung erhalten. Mit Jeroen Bleekemolen stößt einer der wohl erfahrensten und vielseitigsten Langstreckenpiloten zum Kult-Rennstall aus Barweiler hinzu. mehr...

Weiterer erfolgreicher Testeinsatz vor dem 24h-Rennen

Frikadelli Racing

Weiterer erfolgreicher Testeinsatz vor dem 24h-Rennen

Barweiler. Zum Abschluss der ersten Saisonhälfte der Nürburgring Langstrecken-Serie konnte das Frikadelli Racing Team mit dem #30 Porsche 911 GT3 R den achten Gesamtrang erzielen und weitere wichtige Daten für das 24h-Rennen sammeln. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Debatte in Bundesländern um Abschaffung der Maskenpflicht - Was sagen Sie?

Nein, auf keinen Fall.
Ja, ich bin dafür.
Lieber eine Empfehlung statt Pflicht.
4107 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.