Liberale von Niederzissener unternehmen Dr. Eckel beeindruckt
Mittelständler und Marktführer mit Spirit
Europaabgeordneter Dr. Jürgen Creutzmann staunte über internationale Ausrichtung
Niederzissen. „Ein spannendes und respektables Unternehmen mit einer ungewöhnlichen Unternehmerin an der Spitze, mit Spirit und vielen wegweisenden Ansätzen“ - Ulrich van Bebber, Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Ahrweiler und der FDP-Europa-Abgeordnete Dr. Jürgen Creutzmann zeigten sich, ebenso wie die übrigen Gäste, noch während des Firmenrundgangs im Niederzissener Unternehmen Dr. Eckel beeindruckt.
Spezialisiert auf Futtermittel-Zusatzstoffe hat sich die Firma, die im Gewerbegebiet Brohltal ihren Sitz hat, weit über Deutschland hinaus einen Namen gemacht - heute hat die Dr. Eckel GmbH Kunden in Europa, Asien und Afrika. In den 1990er-Jahren von der heutigen Geschäftsführerin Dr. Antje Eckel gegründet, fungierte der Betrieb die ersten Jahre als reines Handelsunternehmen für Futtermittel-Zusatzstoffe. Inzwischen stellt man diese auch selbst her: 2009 wurde eine große Produktionsanlage in Betrieb genommen. Die über mehrere Etagen reichenden Maschinen und Anlagen sowie ihre Funktionsweise erläuterte die Chefin bei einem Rundgang den Mitgliedern des FDP-Kreisvorstands sowie dem FDP-Europaabgeordneten Dr. Jürgen Creutzmann. Der war der Einladung von FDP-Kreis-Chef Ulrich van Bebber zu diesem Besuch gerne gefolgt. Branchenfremd war der Politiker keineswegs, denn vor seiner Abgeordneten-Tätigkeit arbeitete er in leitender Funktion bei der BASF. Interessiert hörte er zu, als Dr. Eckel von Kooperationsprojekten und Vertriebspartnerschaften mit großen Konzernen wie Bayer berichtete. Die stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP, die Wirtschaftsredakteurin Christina Steinheuer, war angenehm überrascht davon, dass bei Dr. Eckel wesentlich mehr Frauen als Männer arbeiten - und zwar auch in leitenden Funktionen. „Auch dass sich Frau Dr. Eckel ernsthaft Gedanken um Themen wie Betriebskindergarten und Mitarbeitermotivation macht, dass sie ihren Mitarbeitern quasi permanent Schulungen und Aufstiegschancen anbietet, zeigt, wie modern und zukunftsorientiert hier gedacht und gehandelt wird.“ Das würde man auf dem „platten Land“ nicht unbedingt vermuten, freut sich Steinheuer über die geschaffenen Arbeitsplätze und das gute Betriebsklima.
Als Anbieter von Futtermittel-Zusatzstoffen und Partner von Mischfutter-Industrie und Agrarwirtschaft rechnet Dr. Eckel in diesem Jahr mit einem Gesamtumsatz von rund 25 Millionen Euro. Der Marktanteil des Unternehmens in Deutschland liegt inzwischen bei 25 Prozent. Da großes Wachstum auf dem deutschen Markt nicht mehr zu erwarten ist, liegt der Fokus inzwischen auf der Forcierung des Exports. Asien ist ein wichtiger Markt für das Niederzissener Unternehmen. 2011 eröffnete Dr. Eckel deswegen eine Repräsentanz in Bangkok, Thailand. Neben hochwertigen eigenen Entwicklungen bietet das Unternehmen auch einige Produkte internationaler Hersteller an. Die internationale Ausrichtung der Firma zieht sich durch alle Bereiche: Viele Mitarbeiter haben Migrationshintergrund. „Bei uns im Hause werden viele Sprachen gesprochen“, lacht Dr. Eckel. „Für manche Kunden ist es wichtig, dass sie bei uns einen Ansprechpartner haben, der im wahrsten Sinne ihre Sprache spricht, auch weil wir zum Teil kundenindividuelle Produkte herstellen und weil sich einige Kunden auch auf der Suche nach Kompetenz mit Problemen an uns wenden.“ Die Homepage des Unternehmens ist auf Deutsch, Englisch und Chinesisch.
Selbst wenn vielen Bürgern das noch junge Unternehmen unbekannt sein dürfte, in Kontakt haben die meisten doch schon mit Dr. Eckel gestanden, denn die Futtermittel-Zusatzstoffe aus Niederzissen sind aus der Tiermast, egal ob bei Schweinen, Rindern oder Hühnern, nicht wegzudenken und so weit verbreitet, dass Konsumenten, die Fleisch verzehren, ein Stück Dr. Eckel „verinnerlichen“. Pressemitteilung des
FDP-Kreisverbands Ahrweiler
