Allgemeine Berichte | 19.11.2013

Kurzweiliger Abend des Brohler Kulturvereins „Aalschokker Katharina“

Mundart Teil V

Der Vorstand des Kulturvereins brachte viel Neues zu Gehör. -rü-

Brohl. Zu einem vergnüglichen und kurzweiligen Abend hatte der Brohler Kulturverein „Aalschokker Katharina e. V.“ die Brohler Bürger in das Bürgerhaus nach Brohl eingeladen. Unter Federführung von Doris Ohm, der es gelungen war einige Akteure für den Abend zu gewinnen, fand die beliebte Veranstaltung seine fünfte Auflage. Das Bürgerhaus war gut besetzt, als Hans-Joachim Boltersdorf (Vorsitzender des Brohler Kulturvereins) mit einer herzlichen Begrüßung aller Gäste die Veranstaltung eröffnete. Gekonnt führte Doris Ohm als Moderatorin durch das Programm. Zunächst erzählte sie selbst über die Geschichte des Brohler Karnevals, wobei alte Bilder aus Ihrem Fundus den Vortrag ausschmückten. Leider war am diesen Abend Birgit Schumacher nicht anwesend, sodass ein von ihr ausgearbeiteter Vortrag über die Verhaftung beim Brohler Karneval vorgelesen wurde. Wolfgang Paulsen wusste so einige erheiternde Geschichten aus seiner Jugend und über seine Freunde zu erzählen. Sein Appell am Ende seines Vortrags richtete sich an alle Zuhörer: „Brölche Platt ist einzigartig!, das darf nicht untergehen!, das muss bleiben!“.

In der darauf folgenden Pause wurde den Gästen Döppekooche serviert - zum Teil gestiftet von Ilsa Gottwald. Ein anerkennendes überall hörbares hmmmm… zeigte, dass es allen schmeckte. Nach der Pause war es Stefan Vogt, der die Zuhörer in einem interessanten und sehr detaillierten Vortrag (untermauert durch eine Powerpointe-Präsentation) über die Gründung des Wehrer Karnevalsvereins und dessen Namensgebung „KG Wohlgemuth Wehr“ informierte. Erich Melcher wiederum unternahm in seinem Vortrag auf unterhaltsame Art einen Abstecher ins Moselfränkische und zeigte die Vielfalt des Ürziger Platts auf. Den Abend rundete das Brohler Urgestein Hans Mannheim mit Anekdoten und Geschichten über Brohler Bürgern ab. Großes Interesse fanden dabei die alten Bilder aus dem Archiv von Hans Mannheim, die zur Ergänzung des Vortrags gezeigt wurden. Und so machte unter den Gästen, die der Einladung gefolgten waren, noch so manche herzliche Geschichte die Runde. Solche Idealisten benötigt man, um Rheinische Mundart nicht in Vergessenheit sinken zu lassen. Mit einem Dank an alle Vortragenden schloss Hans-Joachim Boltersdorf den Mundartabend.

Der Vorstand des Kulturvereins brachte viel Neues zu Gehör. Foto: -rü-

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