FSG Spessart
Pokalaus nach starkem Kampf
FSG Spessart - FC Urbar 1:2 (0:1)
Spessart. In der zweiten Runde des Rheinlandpokals trafen die Spessarter Damen auf die Ligakonkurrentinnen aus Urbar. Die Gäste sind in der Meisterschaft noch ungeschlagen und haben erst drei Gegentore kassiert. Sie zählen zum erweiterten Kreis der Titelanwärter. Trotzdem wollten die Spessarterinnen ihrem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen, denn schließlich hat der Pokal seine eigenen Gesetze. In einem verteilten Spiel hatten die Gäste die besseren Einzelspielerinnen und dadurch auch die bessere Spielanlage. Spessart konnte nur Kampf entgegen setzen. Das Spiel fand überwiegend im Mittelfeld statt. Beide Abwehrreihen hatten ihre Gegenspielerinnen recht gut im Griff. In der 31. Minute war Toptorjägerin Sandra Malicic zur Stelle und erzielte das 1:0 für die Gäste. Die Führung zur Halbzeit ging auch voll in Ordnung. In zweiten Durchgang boten die Gastgeberinnen ihre beste Saisonleistung. Durch schöne Kombinationen wurde Urbar immer häufiger in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Nur beim Abschluss haperte es noch. Wie aus dem Nichts fiel in der 64. Minute das 0:2. Wiederum war es Sandra Malicic, die nach einem Konter die Kugel überlegt ins linke untere Eck schoss. Doch Spessart gab sich nicht geschlagen. Die Mannschaft bot eine tolle Moral. Sie wurde auch nach schöner Vorarbeit von Theresa Felden mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 in der 81. Minute durch Miriam Ackermann belohnt. Spessart warf noch mal alles nach vorne. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Fazit: Spessart bot den Favoritinnen einen tollen Kampf und sie verpassten nur knapp eine Überraschung. Vorschau: Der Spielplan will es so, dass es am nächsten Sonntag, 6. Oktober, 15 Uhr zum erneuten Aufeinandertreffen kommt. Diesmal findet die Partie allerdings auf dem Urbarer Kunstrasen statt. Nun gilt es für beide Trainer, die richtigen Schlüsse für das Meisterschaftsspiel zu ziehen. Mit gleicher Einstellung und Einsatz ist ein Punktgewinn auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz keine Utopie. Für Spessart kam zum Einsatz; Miriam Ackermann, Laura Arck, Julienne Caspers, Monique Coste, Kerstin Daum, Theresa Felden, Nadine Gyr, Janina Nett, Carmen Neihs, Kerstin Porz, Nadja Ritzdorf, Elena Schmitz, Anna-Lena Schori und Silke Warto.
