Allgemeine Berichte | 14.06.2013, 15:26 Uhr

DRK während Rock am Ring

Positive Einsatzbilanz

Auch der dritte Festivaltag endete ohne besondere Zwischenfälle

Kreis Ahrweiler/Nürburgring. Rund 7.800 Hilfeleistungen und 880 Rettungsdienst- und Krankentransporteinsätze leisteten die 863 Einsatzkräfte des Sanitäts- und Rettungsdienstes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) seit dem Einsatzbeginn am Montag während Rock am Ring 2013. Beendet wird der insgesamt achttägige Rotkreuzeinsatz am Montagabend, wenn die Abbauarbeiten des dreitägigen Rockfestivals abgeschlossen sind.

In den Hilfeleistungszahlen des DRK sind alle Hilfsmaßnahmen, von der Pflaster- oder Kopfschmerztablettenausgabe, der Sonnenbrandversorgung oder Zeckenentfernung bis hin zur möglichen Notfallversorgung, enthalten. Die Krankentransport- und Rettungsdiensteinsätze fassen alle Patiententransporte zu weiteren ärztlichen Behandlungen in die umliegenden Krankenhäuser zusammen. Der Großteil der vom DRK-Rettungsdienst transportierten Patienten wurde in den Kliniken ambulant behandelt. Dabei handelte es sich häufig um erweiterte Wundversorgungen, etwa das Nähen größerer Schnittwunden oder Röntgenuntersuchungen, um Knochen- und Gelenkverletzungen auszuschließen. Lebensbedrohliche Verletzungen gab es glücklicherweise nicht. Mit Blick auf die 88.500 Festivalbesucher haben etwa zehn Prozent die Hilfe des DRK in Anspruch genommen, was eine durchaus realistische und keinesfalls eine dramatische Zahl während der gesamten Einsatzzeit von acht Tagen darstellt.

Am zweiten Festivaltag verschaffte sich Heike Raab, Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur (ISM) des Landes Rheinland-Pfalz, einen Überblick über die Einsatzdurchführung am Nürburgring. „Ich bin äußerst beeindruckt von dem hier geleisteten ehrenamtlichen Engagement jeder einzelnen Einsatzkraft und danke ihnen herzlichst dafür. Ohne sie wäre diese Veranstaltung gar nicht möglich“, sprach Raab ihren Dank an alle Kräfte aus. Auch die Verantwortlichen der einzelnen Einsatzbereiche von DRK und Freiwilliger Feuerwehr waren sehr erfreut über die positive Rückmeldung der Staatssekretärin, die den freiwilligen in den Leitungspositionen ebenfalls eine sehr gute Arbeit zum Wohle der Besucher am Nürburgring bescheinigte.

Sollten während der letzten Festivalstunden oder im Abreiseverkehr keine besonderen Ereignisse eintreten, verlief auch das diesjährige Festival für die Rotkreuzler entspannt und entsprach unter Berücksichtigung der 28-jährigen DRK-Einsatzerfahrung dem erwarteten Einsatzverlauf.

Weitere informationen auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler: www.kv-aw.drk.de/.

Kurzinfos über die Arbeit des DRK auch bei Facebook unter www.facebook.com/drkkvahrweiler oder bei twitter unter www.twitter.com/drkkvaw.

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