SC Wassenach e.V.
Rasenplatz endlich fertiggestellt
Wassenach. „Was lange währt, wird hoffentlich letztendlich gut“ - am 18. Oktober wurde durch die Firma Cordel aus Wallenborn der neue Rasen auf dem Sportplatz in Wassenach eingesät.
Nachdem sich die Arbeiten durch Probleme an der Bewässerungsanlage über Wochen hinausgezögert hatten, war dies der letzte Termin, an dem die Einsaat erfolgen konnte. Da der Wettergott positiv gestimmt war, sieht man inzwischen die circa 7.000 Quadratmeter große Fläche in leuchtendem Grün erstrahlen. Hier, wo Mitte des nächsten Jahres die Fußballer des SC Wassenach dem runden Leder nachjagen sollen, haben in den letzten zwei Monaten umfangreiche Arbeiten stattgefunden.
Am 24. August fiel der Startschuss und für die Vereinsmitglieder hieß dies gleich: „Voller Körpereinsatz“. Ein circa 180 Meter langer Drainagegraben musste gezogen werden, um später das von den Hängen abfließende Wasser aufzufangen. Mithilfe von Ilhan Alhan, der seinen Minibagger zum Einsatz brachte, konnte schon am ersten Tag der größte Teil des Grabens gezogen werden. Mit der Verlegung des Drainage-Rohres und dem Verfüllen des Grabens mit 85 Tonnen feinkörniger Lava wurde diese Maßnahme in den nächsten Tagen und Wochen beendigt.
Das ganze Sportplatz-Areal einzuzäunen, war die nächste Aufgabe und Grundbedingung der ausführenden Fachfirma, die sonst keine Gewährleistung bei eventuellen Wildschäden übernommen hätte. 200 Meter Maschendrahtzaun mussten also rund um den Sportplatz angebracht werden, was wieder wochenlange Eigenleistungsarbeit erforderte. Aber auch das wurde durch viele fleißige Helfer der ersten Mannschaft, der Alten Herren, des Vorstandes und auch sonstiger Mitglieder des Vereins bravourös gemeistert. Zwischenzeitlich wurde von anderen Mitgliedern, aber auch von vereinsfremden Helfern die Schadstelle in der Bewässerungsanlage gesucht und letztendlich auch gefunden.
Ohne die Behebung des Fehlers hätte die Firma Cordel nicht mit dem Sportplatzbau beginnen können. Ein Dank sei an dieser Stelle daher allen ausgesprochen, die bisher rund 950 Stunden ihrer Freizeit geopfert haben, um dieses tolle Projekt zu ermöglichen. Der Verein ist aber auch weiter auf die Hilfe seiner Mitglieder angewiesen. Wenn nun auch die Winterpause Einzug hält, so stehen doch im Frühjahr wieder arbeitsintensive Einsätze bevor. Der Rasen muss in Eigenleistung gedüngt und gemäht, eine Induktionsschleife für den Einsatz eines Rasenroboters rundum eingebracht sowie Befestigungshülsen für die Eckfahnen eingelassen werden. An der Bewässerungsanlage sind noch umfangreiche technische Maßnahmen durchzuführen und außerdem ist das Umfeld des Sportplatzes den neuen Gegebenheiten anzupassen.
Eine Reihe Aufgaben stehen also noch an, die vor Inbetriebnahme des Platzes Mitte des nächsten Jahres noch erledigt werden müssen.
