Allgemeine Berichte | 08.07.2013, 12:46 Uhr

Qualifikationsschießen des Bezirks Rhein-Ahr für das Bundesfest 2013 in Geseke

Reiner Eisele qualifizierte sich für das 70. Bundeskönigsschießen

Rainer Eisele (mit Schießscheibe) qualifizierte sich für das Bundeskönigsschießen in Geseke. AB
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Region. Zum Qualifikationsschießen für das 70. Bundeskönigsschießen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im September in Geseke hatte der Bezirksverband Rhein-Ahr am vergangenem Samstag auf den Schützenplatz nach Remagen eingeladen. Auf der Schießanlage der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Remagen e.V. von 1478 stellten sich die derzeit amtierenden Schützenmajestäten dem fairen Wettstreit.

Der gebürtige Schwabe Reiner Eisele und von Haus aus Pistolenschütze von der Sankt Hubertus Kleinkaliber-Schützengilde Löhndorf von 1898 e.V. erzielte dabei das beste Ergebnis und wird als Vertreter des Bezirks Rhein-Ahr am Bundeskönigsschießen teilnehmen. Sollte er vom 13. bis 15. September 2013 verhindert sein, wird Doppelkönig Siegfried Hering von der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Bad Bodendorf 1927 e.V. als Ersatzschütze an seine Stelle treten.

Zu diesem jährlich stattfindenden Qualifikationsschießen hatte der Bezirksverband die „Silbertragenden Könige“ eingeladen. Von den vierzehn möglichen Kandidaten folgten viele der Einladung.

Im gemütlichen Schützenhaus der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft von Remagen, in diesem Jahr Ausrichter dieser Bezirksveranstaltung, wurden die Gäste und die Kandidaten vom Bezirksbundesmeister Sigi Belz aus Heimersheim herzlich begrüßt. In seiner Eröffnungsansprache begrüßte der Bezirksbundesmeister neben den anwesenden Majestäten und ihrer jeweiligen Begleitungen aus den einzelnen Mitgliedsvereinen, ganz besonders die zwei neu gewählten Bezirksschießmeister für das sportliche Schießen, Johann Kappl (Sankt Hubertus Löhndorf) und Helmut Ockenfels (Sankt Sebastianus Bad Bodendorf, die an diesem Tag ihre Feuertaufe zu bestehen hatten.

Beide wurden anlässlich des Delegiertentages, am 12. Januar in Schuld gewählt. Die Delegierten aus 18 Mitgliedsvereinen schenkten beiden einstimmig das Vertrauen.

Damit war der Weg frei, für die Majestäten aus den Mitgliedsvereinen, sich fürs Bundesschießen zu qualifizieren.

Reihenfolge wurde ausgelost

Anschließend wies der Bezirksbundesmeister als Gesamtverantwortlicher nochmals auf die besonderen Regularien hin. Es liegt nun an den amtierenden Majestäten ihre Treffsicherheit nochmals durch gute Ergebnisse unter Beweis zu stellen, damit ihre Ambitionen auf den Bundes- beziehungsweise Diözesanthron gerechtfertigt ist, so der Bundesmeister.

Die zur Qualifikation angetretenen Schützenkönige hatten die Reihenfolge im Wettbewerb untereinander ausgelost und traten in Zweiergruppen an. Geschossen wurde auf 10er-Scheiben, 50 Meter, stehend, angestrichen.

Jedem Schützen standen zunächst einige Probeschüsse innerhalb einer Zeit von fünf Minuten zu, bevor es in der Wertung galt, mit drei Schüssen eine möglichst hohe Ringzahl, maximal 30 Ringe, zu erzielen. Erster in der Qualifikation wurde Reiner Eisele mit 28 von 30 Ringen, auf dem zweiten Platz und damit auf der „Reservebank“ Siegfried Hering mit 20 Ringen.

Zum Wettstreit selbst waren die Schützen auf dem Schießstand abgeschirmt. Die Spannung, wer bester Schütze werden würde, stieg natürlich während des Wettbewerbs immer weiter, und erst am Ende des Wettbewerbs gaben der Bezirksbundesmeister und die Bezirksschießmeister, verantwortlich für die Auswertung nach der Sportordnung des Bundes, das Ergebnis bekannt.

Nach der Siegerehrung bedankte sich der Bezirksbundesmeister Sigi Belz bei der gastgebenden Schützengesellschaft von Remagen um ihren Vorsitzenden und Präsidenten Wolfgang Strang, Oberschießmeister und Stellvertretenden Bezirksschießmeister (historisch) Kurt Ockenfels sowie bei Bezirksschießmeister (historisch) Theo Hempel, der die Aufgabe der Einführung der beiden „Neuen“ Bezirksschießmeister (sportlich) übernommen hatte und bei den vielen fleißigen Helfern besonders für die Gastfreundschaft und das Zur-Verfügung-Stellen ihrer Schießanlage.

Den Beiden neuen Bezirksschießmeister (sportliches Schießen) gratulierte er zu der mit Bravour bestandenen Feuertaufe.

Rainer Eisele (mit Schießscheibe) qualifizierte sich für das Bundeskönigsschießen in Geseke. Foto: AB

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