Närrische Zeiten im Elisabeth-Haus Weibern
Schlüsselübergabe mit Helau und Alaaf
Weibern. Mit Helau und Alaaf wurde am Weiberdonnerstag die fünfte Jahreszeit begrüßt. Bereits am Vormittag stimmten sich Bewohner und Mitarbeiter auf die närrischen Tage ein, ein bunter Lindwurm zog singend durch das Haus. Um 14.11 Uhr startete mit der Krönung des neuen Prinzenpaares die Karnevalssitzung. Einrichtungsleitung Petra Hühmann ergab sich der großen Narrenschar und überreichte den goldenen Schlüssel an die gekrönten Häupter. Prinzessin Helga I., und Prinz Adolf I., haben bis Aschermittwoch das Zepter in der Hand. Unterstützt von Hofdame Renate, Bauer Fridolin, Jungfrau Hermann und Mundschenk Wolfgang übernahmen sie gerne das Verteilen von Bützchen und Orden an alle Akteure. Mit einem dreifach kräftigen Helau zogen die Wildecker Herzbuben ein, die mit ihrem Hit Herzilein das Publikum begeisterten. Bewohner Angelika Klein und Hermann Schmitz hatten mit ihren Vorträgen die Lacher auf ihrer Seite, sie standen schon früher mit großer Leidenschaft in der Bütt. Nächster Programmpunkt waren die kleinen und großen Weiberner Funken. Sie präsentierten Gardetänze mit akrobatischen Einlagen, die unter der Choreografie von Helga See, Nicole See und Katja Pandorf einstudiert waren. Danach zog das Haustener Prinzenpaar mit Hofstaat ein, Prinz Alois I. und Prinzessin Christine I. begrüßten die Anwesenden mit einem dreifach kräftig Hausten Helau. Mit lieben Worten und einem eigens einstudierten Lied begeisterten sie die närrischen Bewohner und überreichten einen Orden, den Einrichtungsleiterin Petra Hühmann mit Freude entgegennahm. Die beiden mitgebrachten Funken präsentierten einen flotten Tanz, bevor sich das Tollitätenpaar mit Gefolge verabschiedete. Es folgte eine Spaßmodenschau, präsentiert von Bewohnern, Tagespflegegästen und Mitarbeitern der sozialen Betreuung. Witzige Kostüme hergestellt aus allerlei Utensilien, angefangen von Puddingpulvertüten, über Blumensamen und Putzutensilien bereiteten allen großen Spaß. Es wurde geschunkelt, gesungen, gelacht und manch einer traute sich auf das Tanzparkett. Die dreistündige Sitzung, von Peter Jünger schlagfertig moderiert, klang mit dem gemeinsamen Abendessen aus. Am Rosenmontag dann närrisches Treiben beim Karnevalsumzug, Berliner, Kamelle und Schunkelei, bis Aschermittwoch ist alles vorbei.
