Atemberaubende Abfahrten beim 22. Rhein-Ahr-Triathlon
Sinziger Straße in Waldorf bietet spektakulären Radsport
Waldorf. Beim alljährlichen Rhein-Ahr-Triathlon, den das Tri-Team Sinzig ausrichtet, bietet die Ortsdurchfahrt Waldorf im Zuge der L 82 (Sinziger Straße) Radsport, der von den Teilnehmern des Rhein-Ahr-Triathlons immer wieder viel Mut verlangt. Während ansonsten die Straßen überwiegend für den Verkehr freigegeben sind, wird dieser Straßenabschnitt wegen der Gefährlichkeit komplett für den Fahrzeugverkehr während des Rennens gesperrt. Begeistert sind die Zuschauer stets von den teils rasanten Fahrmanövern der Athletinnen und Athleten, wenn diese mit hoher Geschwindigkeit die Sinziger Straße passieren und teilweise noch im Kurvenbereich zur Hauptstraße Überholmanöver starten.
Mit rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnte man in diesem Jahr wieder ein großes Teilnehmerfeld verzeichnen und die Zuschauer bekamen nach dem Schwimmen im Rhein wieder viele spektakuläre Fahrmanöver auf der Radstrecke zu sehen.
Bereits bei der ersten Runde auf der Fahrradstrecke konnte sich der spätere Sieger Jens Kaiser von der RSG Montabaur an die Spitze setzen und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. In der tollen Zeit von 2.04:11 Stunden durchlief er schließlich auch als Sieger das Ziel in Remagen. Mit über vier Minuten Vorsprung wechselte er vom Rad in die Laufschuhe vor dem Zweitplazierten Koblenzer Michael Rünz. Am Ende hatte er mehr als zwei Minuten Vorsprung im Ziel. Damit konnte sich Kaiser erstmals als Sieger beim Rhein-Ahr-Triathlon feiern lassen.
Bei den Damen hatte Annika Peiler (SSF Bonn Team) in 2:23:24 Std. die Nase vorn. Sie siegte letztendlich mit gut 1 ½ Minuten Vorsprung vor Nina Kaul (SIG Koblenz), die beim Schwimmen im Rhein und auf der Radstrecke noch geführt hatte.
