23. Rhein-Ahr-Triathlon bot spektakulären Radsport
Sinziger Straße in Waldorf bot Radrennsport-Flair
Waldorf. Auch beim diesjährigen Rhein-Ahr-Triathlon, den das Tri-Team Sinzig zum 23. Mal ausrichtete, bot die Ortsdurchfahrt Waldorf im Zuge der L 82 (Sinziger Straße) teils spektakulären Radsport, der den Teilnehmern des Rhein-Ahr-Triathlons sehr viel Mut abverlangte. Während ansonsten die Straßen überwiegend für den Verkehr freigegeben sind, wird dieser Straßenabschnitt wegen der Gefährlichkeit komplett für den Fahrzeugverkehr während des Rennens gesperrt. Da sind die Zuschauer stets begeistert, wenn die Triathleten in teils rasanten Fahrmanövern die Sinziger Straße in hoher Geschwindigkeit herabrasen und teilweise noch im Kurvenbereich zur Hauptstraße Überholmanöver starten.
Auch in diesem Jahr konnte man mit rund 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein sehr großes Teilnehmerfeld bei den Meldungen vermerken und die Zuschauer bekamen wieder viele spektakuläre Fahrmanöver zu sehen.
Der spätere Sieger, Europameister Boris Stein aus Montabaur konnte sich bereits auf der ersten Runde auf der Fahrradstrecke an die Spitze setzen. Er verteidigte sie bis zum Schluss und durchlief schließlich in der sehr guten Zeit von 2:07:40 Stunden als Sieger das Ziel in Remagen mit mehr als vier Minuten Vorsprung vor Jens Roth (Tri Post Trier) und dem Belgier Erwin Vanderplancke (2:12.37 Std.).
Bei den Damen konnte Anna Kusch mit 2:27:28 Std. das Ziel als Siegerin vor ihren Mannschaftskameradinnen Jana Uderstadt und Jana Binninger mit fast zwei Minuten Vorsprung erreichen.
In Waldorf feuerte man insbesondere den Einheimischen Fabian Deidenbach an, der erstmals am Rhein-Ahr-Triathlon teilnahm.Foto: WER
