Allgemeine Berichte | 24.01.2014

Volksbank RheinAhrEifel bleibt auf Wachstumskurs

Solide Zahlen und eine nachhaltige Perspektive

Ergebnis auf Vorjahresniveau - Bilanzsumme steigt auf 1,966 Milliarden Euro

Der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel: (v.l.) Sascha Monschauer, der Vorstandsvorsitzende Elmar Schmitz undMarkus Müller präsentierten die Bilanz des Jahres 2013Volksbank RheinAhrEifel

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Nürburgring. Die Bilanzsumme der Volksbank RheinAhrEifel wuchs im vergangenen Jahr um 64 Millionen Euro (3,4 Prozent) auf 1,966 Milliarden Euro. Damit gehört die Bank zu den großen genossenschaftlichen Banken in Deutschland. Die Volksbank nutzte das Ergebnis des vergangenen Jahres für eine weitere Stärkung ihres Eigenkapitals. „Mit der Steigerung um 12 Millionen Euro auf 196 Millionen Euro haben wir ein zusätzliches Polster geschaffen“, erklärte Elmar Schmitz. Die erhöhten Eigenkapitalanforderungen unter den Kapitalregeln Basel III sind damit bei der Volksbank RheinAhrEifel bereits heute deutlich erfüllt.

Niedrigzinspolitik der EZB als Herausforderung

In seinen Ausführungen berichtete Schmitz über verschiedene Herausforderungen, die es 2013 zu bewältigen galt. Er kommentierte dabei auch die allgemeinen Entwicklungen in der Finanzwirtschaft. Dominierende Themen des letzten Jahres waren die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die einheitliche Finanzmarktregulierung und das Zusammenwachsen der Finanzmärkte bis hin zur Bankenunion im europäischen Wirtschaftsraum. Die EZB hatte ihre Geldschleusen nach wie vor weit geöffnet, um Krisenstaaten im europäischen Währungsraum und ihre angeschlagenen Banken zu stabilisieren. Die daraus resultierenden geringen Zinsen bedeuteten nicht nur deutlich geringere Wertzuwächse für Anleger, sondern aufgrund schrumpfender Zinsmargen auch Mindereinnahmen für die Banken. „Schärfere Regulierungsvorschriften, die ohne Zweifel notwendig sind, treffen nicht nur die international tätigen Großbanken, sondern auch die regionalen Marktteilnehmer wie Volksbanken und Sparkassen“, erklärte Elmar Schmitz, der darauf hinwies, dass auch die regionalen Banken durch eine Flut von Regulierungen belastet würden, obwohl sie nicht die Auslöser der Finanzkrisen waren.

Vertrauen als zentrale Kategorie im Bankgeschäft

Aber auch die Volksbank RheinAhrEifel sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert. Schmitz sprach in diesem Zusammenhang den Vertrauensverlust der Bankenbranche in der Bevölkerung an. Wenn täglich über Manipulationsvorwürfe, maßlose Vergütungspolitik und andere Tricksereien berichtet würde, leide das Image der Banken. Die Volksbank müsse dann klar machen, dass sie mit solchen Fehlentwicklungen nichts zu tun habe. Das eigene genossenschaftliche Geschäftsmodell habe sich in turbulenten Zeiten der jüngeren Vergangenheit als krisenfest erwiesen und sei ein Garant für Solidität und Seriosität im Bankensektor. Zu den regionalen Problemfeldern zählt Schmitz auch die Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur. „Die demografische Entwicklung stellt alle gesellschaftlichen Akteure vor große Herausforderungen, denen sich die Volksbank als Partner und Arbeitgeber aber gerne stellt,“ erklärte Elmar Schmitz. Gerade in Verbindung mit einer immer größer werdenden digitalen Vernetzung könne die demografische Entwicklung zu einer Belastung werden. Je mehr junge Menschen aus der Region wegzögen und je mehr Menschen im Netz einkauften, desto weniger Kaufkraft verbleibe in der Region. Dies wiederum bedeute einen Verlust von Arbeitsplätzen, ein geringeres Steueraufkommen und geringere finanzielle Unterstützung der Kommunen für die Infrastruktur. Es gelte also, dieser Entwicklung mit einer intelligenten Strategie zu begegnen.

Nachhaltigkeit, Sicherheit und regionale Orientierung

Auf die Frage, was eine Bank wertvoll für die Gesellschaft mache, antwortete Schmitz: „Zentrale Elemente der Aufrechterhaltung und Fortentwicklung des Gemeinwesens sind die Kreditversorgung von Unternehmen und Privaten in der Region und deren Finanzierung mit Einlagen aus der Region.“ Entscheidend sei neben der Ertragslage und Risikotragfähigkeit aber eben auch die Frage, „wie“ eine Bank zu ihrem wirtschaftlichen Erfolg komme und inwieweit die Allgemeinheit davon profitiere. Die Werte Nachhaltigkeit, Vertrauen, Sicherheit und Nähe dienten den Genossenschaften seit 150 Jahren als Kompass für ihre Entscheidungsfindung. Diese Werte seien fest im Unternehmensleitbild der Volksbank RheinAhrEifel verankert.

Dass die Regionalbank mehr als Geld und Zinsen ausmache, beweise ihre unternehmerische, soziale Verantwortung, die zum Beispiel in der Auslobung des Zukunftspreises, durch die Bürgerstiftung, eine hohe Ausbildungsquote und ein großzügiges Sponsoring zum Ausdruck komme.

Eine Dividende für die 83000 Mitglieder

Die Volksbank RheinAhrEifel wird von mehr als 83.000 Mitgliedern getragen. Für die Bankteilhaber wird der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat auch in diesem Jahr die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von fünf Prozent vorschlagen. Insgesamt gewann das Bankhaus im vergangenen Jahr 2.774 neue Mitglieder und 3.299 neue Kunden. Sowohl im Einlagen- als auch im Kreditbereich konnte die Volksbank Zuwächse verbuchen. Der Geldbestand, den die Kunden der Volksbank RheinAhrEifel anvertrauen, ließ sich erneut um 53 Millionen Euro steigern. Die Einlagen betrugen insgesamt 1.563 Millionen Euro. Diese Steigerung kam hauptsächlich durch die Erhöhung der Sicht- und Spareinlagen zustande, die einen Zuwachs um 69 Millionen Euro auf insgesamt 624 Millionen Euro bzw. um 16 Millionen Euro auf 597 Millionen Euro verzeichneten. Die Zunahme der Kundeneinlagen führte Schmitz auch darauf zurück, dass die genossenschaftliche Werteorientierung zunehmend geschätzt werde. „Ein deutlicher Einlagenzuwachs spricht dafür, dass uns unsere Kunden und viele neue Kunden vertrauen“, stellte er erfreut fest. Die Nettozuwächse im privaten und gewerblichen Kreditgeschäft um insgesamt 48 Millionen Euro auf 1.269 Millionen Euro haben 2013 ebenfalls zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen. Das Kreditneugeschäft blieb mit 270 Millionen Euro auf einem hohen Niveau. Die sich trotz schwierigem Marktumfeld positiv entwickelnde Ertragslage zeigt eindeutig, dass sich die sicherheitsorientierte Geschäftspolitik der Volksbank RheinAhrEifel erfolgreich war.

Eine streng risikobewusste strategische Ausrichtung

Für 2014 zeigte sich Schmitz „verhalten optimistisch“ für sein Haus, obwohl sich die Zinssituation voraussichtlich nicht entspannen wird. „Wenn das Ergebnisniveau von 2013 gehalten werden kann, werten wir das als echten Erfolg“, sagte er. Wie im vergangenen Jahr rechnet der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel in Zukunft mit deutlich erhöhten Anforderungen. Angesichts der im Zuge der Euro- und Staatsschuldenkrise verzerrten Marktbedingungen und den steigenden regulatorischen Herausforderungen werde es 2014 noch schwieriger werden, das hohe Niveau zu halten. Schmitz rechnet aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und einem unverändert harten Wettbewerb mit einer Belastung der Erträge. „Das Zinsumfeld ist niedrig, die regulatorischen Anforderungen sind hoch, daran können wir nichts ändern,.“ betonte er. Den eingetrübten Ertragsaussichten könne das genossenschaftliche Institut aber mit ihrer bewährten Strategie begegnen. „Mit glaubhaft langfristig angelegten Kundenbeziehungen und einer streng risikobewussten strategischen Ausrichtung werden wir auch in Zukunft der verlässliche Finanzpartner in turbulenten Zeiten an der Seite unserer Mitglieder und Kunden sein“, erklärte Schmitz. Auf sinkende Zinsüberschüsse und alle anderen widrigen Bedingungen im finanzwirtschaftlichen Umfeld könne die Bank aus einer Position der Stärke heraus reagieren. -hs-

Der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel zog für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2013 vor den regionalen Medienvertretern am Nürburgring Bilanz. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Sascha Monschauer und Markus Müller präsentierte der Vorstandsvorsitzende Elmar Schmitz das erreichte Ergebnis. Auch wenn es für die Finanzwirtschaft zum sechsten Mal in Folge kein einfaches Jahr war, konnte die Bank in allen Bereichen wachsen und Marktanteile hinzugewinnen. Der Vorstand zeigte sich mit der Ertragslage der Bank zufrieden, ebenso mit den Bestandszuwächsen bei den Kundeneinlagen und den Krediten.

Der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel: (v.l.) Sascha Monschauer, der Vorstandsvorsitzende Elmar Schmitz und Markus Müller präsentierten die Bilanz des Jahres 2013Foto: Volksbank RheinAhrEifel

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