Second-Hand Boutique „ladylike“ bittet um Sachspenden
Sommerlicher Nachschub fehlt…
Bad Breisig. Dem Second-Hand-Boutique „ladylike“ des gemeinnützigen Vereins Frauen für Frauen geht momentan der Vorrat an saisonaler Damenbekleidung aus. Deshalb bitten die Mitarbeiterinnen um reichlich Nachschub.
„Wir sind mit unserem Geschäft auf Sachspenden aus der Bevölkerung angewiesen. Derzeit sind diese fast aufgebraucht und unser Lager wartet auf Nachschub. Nur so können wir dafür sorgen, dass wöchentlich neue Ware in den Laden kommt. Viele Kundinnen schätzen das sich ständig verändernde Angebot.“ so eine der Mitarbeiterinnen des Vereins. Zwar erhält „ladylike“ nach wie vor regelmäßige Spenden, doch reichen diese momentan nicht mehr aus.
„Wir freuen uns sehr über gespendete sommerliche Damenoberbekleidung und Damenaccessoires. Leider können wir keine Schuhe, Unter- und Nachtwäsche annehmen aufgrund der Hygiene. Kinder- und Herrenkleidung kann im Geschäft ebenso nicht abgegeben werden. Diese passt nicht zum Konzept des Ladens.“ erzählt die Mitarbeiterin weiter und erläutert:
„Bedauerlicherweise können wir Spenden nicht abholen, da dies zeitlich und personell nicht möglich ist. „ladylike“ hat jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Während der Ladenöffnungszeit können die Sachspenden im Geschäft abgegeben werden.“
„ladylike“ ist mehr als nur eine Second-Hand-Boutique. Das Geschäft dient den Klientinnen des dem Verein angegliederten Frauenhauses außerhalb der Ladenöffnungszeit als kostenfreie Kleiderkammer. Häufig müssen diese von Gewalt betroffenen und bedrohten Frauen schnell und nicht immer planbar aus ihrem Lebensumfeld fliehen ohne viele eigene Dinge, unter anderem Kleidung, mitnehmen zu können. Sich dann, in aller Ruhe, mit passender Kleidung eindecken zu können, ist sehr hilfreich.
Den Rest der gespendeten Bekleidung verwandelt der Verein mit seinem Geschäft in Geldspenden, welche direkt die Arbeit mit den Klientinnen des Vereins unterstützen. Eine Spende und auch ein Einkauf in der Second-Hand-Boutique „ladylike“ lohnt sich also immer. Die Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlerinnen des Vereins freuen sich darüber.
