Politik | 16.01.2015

Partei DIE LINKE

Stellungnahme zur kommenden Landratswahl

Kreis Ahrweiler. Im Mai 2015 findet im Kreis Ahrweiler die Landratswahl statt. Die SPD hat bekannt gegeben, keinen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken. Seit dem Jahr 2000 (und davor) hat die hiesige SPD keinen eigenen Kandidaten zur Landratswahl benannt. Ähnlich verhält es sich bei den Bürgermeisterwahlen: Aktuell hat die SPD weder in Adenau noch in Bad Breisig einen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Die SPD agiert weit unter ihren Möglichkeiten. Sie wird ihrer Oppositionsrolle nicht gerecht. Ist das die Schere im eigenen Kopf, eine Selbstzensur? Wirft die SPD vorschnell das Handtuch ob der scheinbaren Übermacht der CDU im Kreis Ahrweiler? Sie hatte über 15 Jahre Zeit, jemanden aus ihren Reihen entsprechend politisch „aufzubauen“.

SPD als Oppositionskraft überflüssig

Diese Chance wurde anscheinend nicht wahrgenommen. Sowohl auf der Stadtrats- als auch auf der Kreistagsebene nickt die SPD-Fraktion nahezu alles brav ab, was die CDU in den Ausschüssen oder in den Ratssitzungen zur „Diskussion“ stellt. Ist das die „Große Koalition“ auf der regionalen, der lokalen Ebene? Aus Sicht der Partei DIE LINKE, aber auch aus der Sicht vieler Bürger, ist die SPD schon seit vielen Jahren zur kleineren CDU mutiert, zum zahn- und kraftlosen Papiertiger, nicht nur auf der Bundesebene, sondern auch im Kreis Ahrweiler.

Demnach ist die SPD als Oppositionskraft überflüssig, da sie das politische Zepter ohne Not freiwillig aus ihren Händen gibt, da sie weder widerständig noch kämpferisch für eine politische Veränderung im Kreis Ahrweiler eintritt. Anscheinend strebt sie als Juniorpartner der CDU keinen Politikwechsel an. Die inhaltlichen, politischen Unterschiede zwischen der neoliberalen SPD und der ebenfalls neoliberalen CDU sind nur noch minimalst zu erkennen, wenn überhaupt! Hier wird erneut die Möglichkeit vertan, durch einen eigenen Gegenkandidaten oder durch einen Gemeinschaftskandidaten von SPD, den Grünen und den Linken, trotz der bestehenden Mehrheitsverhältnisse, frischen Wind in die Kreispolitik zu bringen und neue Impulse zu setzen. Dies würde der SPD als auch der Kreispolitik gut tun!

Pressemitteilung

Marion Morassi, Kreissprecherin DIE LINKE KV Ahrweiler

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0354#
Lebenskunstmarkt Remagen
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Reinigungskraft (m/w/d) für Kaisersesch gesucht
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Bei der 45. Auflage des Deichstadtfestes warten wieder zahlreiche Acts darauf, für gute Unterhaltung zu sorgen.
264

Neuwieder feiern vom 9. bis 12. Juli wieder ihr Deichstadtfest

Vier Tage Festival-Feeling mitten in der City

Neuwied. Wenn das Gefühl, nachhause zu kommen, vier Tage lang auf jede Menge gute Mucke auf gleich fünf Bühnen trifft, kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Deichstadtfest-Zeit! Denn von Donnerstag bis Sonntag, 9. bis 12. Juli, feiert Neuwied mitten im Herzen der Innenstadt sein kostenfreies Musikfestival.

Weiterlesen

Blick in die St.-Pius-Straße in Bachem.  Foto: ROB
1218

In der Kreisstadt wird die Geschwindigkeit kontrolliert:

Ab 15.06.: Blitzer in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten plant die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 15. Juni bis 21. Juni in der Kalenderwoche 25 Geschwindigkeitskontrollen in den Stadtteilen Lohrsdorf und Bachem. Die Messungen sind in der Sinziger Straße in Lohrsdorf sowie in der St.-Pius-Straße in Bachem vorgesehen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW
2891

Bad Marienberg. Am 13.06.2026 gegen 22:31 Uhr kam es im Bereich des Parkhauses in der Albrechtstraße in Bad Marienberg zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein Pärchen von einer bislang unbekannten Personengruppe angegriffen. Die Gruppe soll aus mehreren Personen, nach ersten Erkenntnissen etwa acht jungen Männern, bestanden haben.

Weiterlesen