Allgemeine Berichte | 01.12.2014, 14:21 Uhr

Landfrauen trafen sich zu Sternstunden im Advent

Sterne standen im Mittelpunkt

Pastor Anhalt bei seinem Referat vor den voll besetzten Saal in Dernau. privat
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Die Adventsfeiern der Landfrauen im Kreis Ahrweiler standen in diesem Jahr ganz im Zeichen der Sterne. In Dernau konnte die Vorsitzende, Ingrid Strohe, Dedenbach, 240 Teilnehmerinnen willkommen heißen. Nach Adenau waren 100 Landfrauen gekommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Referat von Pastor Lothar Anhalt, Dernau. Zur Einleitung wollte er wissen, wie textsicher die Landfrauen sind. Er stimmte verschiedene Lieder mit wenigen Worten an und alle sangen kräftig mit, zum Beispiel „Der Stern, der deinen Namen trägt…“ Er führte aus: „Sterne haben Hochkonjunktur. Sie begegnen uns in verschiedenen Formen in der Vorweihnachtszeit im Gebäck, in Dekorationen, aber auch Köche bekommen Sterne und Hotels. Sternstunden stehen für neue Erfindungen, Sternzeichen werden gerne für Aussagen in den Horoskopen genutzt. Mit dem Begriff „Sterne vom Himmel holen“ verbinden wir eine Botschaft. In der Bibel finden sich Hinweise „Blicke zum Himmel und zähle die Sterne“ heißt es im Buch Genesis. Sterne faszinieren die Menschen bis auf den heutigen Tag. Sie sind auch unter erdgeschichtlichen Aspekten die Quelle unseres Lebens - im Englischen heißen sie „stars“ - Stars sind bei uns auch etwas ganz Besonderes." Sehr aufmerksam folgten die Zuhörerinnen den Ausführungen des Referenten über die Heiligen drei Könige, die den Stern entdeckten und ihm zur Geburtsstätte Jesu folgten: In der dunklen Zeit war Jesus geboren - ein Star. Ein Zeichen dafür, dass trotz der Finsternis ein Licht leuchtete. Mit dem Hinweis, dass Sterne nur in der Dunkelheit erkennbar sind, führte Pastor Anhalt aus, sich in der heutigen Zeit neben einem Lichtermeer doch noch ein wenig Dunkel zu bewahren, damit die Sterne wieder wahrgenommen werden können. Auf das Thema abgestimmt bot der Landfrauenchor unter Leitung von Karin Zepp, Königsfeld, sein Repertoire an Liedern dar. Erstmals hatten sich die zwölf Damen der Landfrauentanzgruppe mit ihrer Leiterin Angelika Stratmann aus Honerath zum Auftritt zusammen- gefunden. In nur sechs Proben hatten sie drei Tänze einstudiert. Der Auftakt bildete der Tanz mit dem passenden Namen „Stern“ und zum Abschluss gab es einen besinnlichen Lichtertanz. Wesentliche Gedanken des Referates wurden durch die Klangschalen-Meditation von Sigrid Hergarten, Dedenbach, nochmals aufgegriffen. Die Geschichte von Charlie Chaplin „Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann“ stand dabei Pate. Sie vermittelte ein Stück Lebenshilfe und eine Rückbesinnung zu Tugenden, wie zum Beispiel Vertrauen, Selbstachtung, authentisch sein, Ehrlichkeit, Vollkommenheit. Zum Abschluss gab es ein kleines Dankeschön für alle: Sterne als Serviettenhalter hatten die Landfrauen aus Heimersheim unter Anleitung von Brigitte Ley gefertigt; in Adenau hatte Marlene Birk-Schmitz aus Antweiler diese Aufgabe übernommen. Die Mitwirkenden erhielten den Stern in Blumenform. Zum Abschluss dankte Elke Krause, Lederbach allen Mitwirkenden und forderte zum musikalischen „Tragt in die Welt nun ein Licht“ auf.

Die Landfrauentanzgruppe beim Tanz „Der Stern“.

Die Landfrauentanzgruppe beim Tanz „Der Stern“.

Pastor Anhalt bei seinem Referat vor den voll besetzten Saal in Dernau. Fotos: privat

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