Wechseljahresbeschwerden nach Brustkrebstherapie
Tipps zum Umgang mit Beschwerden
Info-Vortrag im Rahmen der Kooperations- Veranstaltungsreihe im Brustkrebsmonat in Koblenz
Koblenz. Aktuellen Angaben des Robert-Koch-Institutes zufolge erkranken jährlich 75.200 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs.
Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Zwar können dank moderner Therapiemöglichkeiten viele Patientinnen mittlerweile sogar langfristig geheilt werden, aber die Behandlung ist oft mit Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Betroffenen deutlich einschränken können. Dazu gehören insbesondere typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche, aber auch Depressivität und Antriebsarmut, die in der Regel auf den therapiebedingten Hormonmangel zurückzuführen sind.
Dennoch sollte diesen Symptomen nur in Ausnahmefällen mit einer Hormontherapie entgegengewirkt werden, da dadurch das Krebs-Wiederholungsrisiko nachweislich ansteigt. Tipps zum Umgang mit Wechseljahresbeschwerden als Folge einer Brustkrebserkrankung gibt Brigitte Dünnebacke, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und Oberärztin für Senologie am Katholischen Klinikum Marienhof in Koblenz.
Der Vortrag findet am 8. Oktober ab 18 Uhr im Informations- und Beratungszentrum der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz in Koblenz, Löhrstraße 119, im Rahmen einer Kooperationsveranstaltungsreihe zum Brustkrebsmonat Oktober statt. Der Eintritt ist frei; um vorherige Anmeldung per Telefon (02 61) 9 88 65-0 oder E-Mail koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de wird gebeten.
Über weitere Angebote im Brustkrebsmonat informiert ein Flyer, der unter anderem im Beratungszentrum erhältlich ist und auch im Internet unter www.krebsgesellschaft-rlp.de abgerufen werden kann.
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