Vulkan-Ladies gelang beim Saisonvorbereitungsturnier im hessischen Bruchköbel ein exzellenter Start
Turnier in Bruchköbel gewonnen
Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern haben beim Saisonvorbereitungsturnier im hessischen Bruchköbel ihre drei Spiele gewonnen und sich somit den Turniersieg gesichert. Nach Pflichtsiegen gegen die SG Bretzenheim (25:18) und den FSV Mainz 05 (22:20) ließen die Spielerinnen vom Deutschen Eck dem Ligarivalen DJK/MJC Trier beim 28:17-Erfolg keine Chance. Die besten Werferinnen der Rheinland-Pfälzerinnen im gesamten Turnier waren Jennifer Winter (18), Lotte Prak (10) sowie Annika Ingenpaß (9).
Bruchköbel. Gegen den ambitionierten Drittligisten aus Bretzenheim gelang den Vulkan-Ladies ein exzellenter Start mit einer 9:1-Führung. Trainer Christoph Barthel wechselte zur Pause komplett durch, wodurch der Gegner verkürzte, am Ende aber noch klar geschlagen wurde. Gegen den Zweitligisten aus Mainz tat sich die Barthel-Sieben (genau wie Trier im Spiel gegen 05) dann sehr schwer und lag schnell 2:5 hinten. Mit einem 7:0-Lauf gelang eine klare Führung, die aber aufgrund von Nachlässigkeiten und einer schwachen Chancenverwertung nach dem Seitenwechsel verspielt wurde. Trotz eines 15:17-Rückstandes fanden die Vulkan-Ladies wieder ins Spiel zurück und gewannen dieses noch knapp. Viel Verantwortung in dieser Partie übernahm Prak, die auch sechsmal traf.
Barthel: „Gegen Bretzenheim haben wir uns in den ersten zehn Minuten richtig gut präsentiert. Gegen Mainz 05 fehlte dann die nötige Aggressivität.“
Eindeutig gegen Trier dominiert
Im abschließenden und entscheidenden Spiel um den Turniersieg dominierten die Spielerinnen aus Koblenz und Weibern dann gegen Trier von Anfang an ganz eindeutig, wobei U-18-Vizeweltmeisterin und Neuzugang Annika Ingenpaß mit fünf Toren von sehenswerten Pässen einer zweiten Neuen, Kim Berndt, profitierte.
„Gegen Trier haben wir super gespielt. In der Abwehr und beim Tempogegenstoßverhalten waren wir richtig gut“, sagte Barthel, der davon sprach, dass sein Team im Laufe des Turniers „alle Gesichter gezeigt“ habe. Die erfolgreich eingesetzte schnelle Mitte sowie ein strukturiertes Verhalten bei Gegenstößen waren in jedem Fall ein klarer Schritt nach vorn.
In allen drei Partien überzeugte, wie schon zuletzt beim Turnier in Wittlich, Neuzugang Winter auf Rechtsaußen. Auf dieser Position versuchte sich Kelly Vollebregt gegen Bretzenheim an einem Comeback nach ihrer Gehirnerschütterung, doch die Kopf- und Nackenschmerzen waren zu stark, sodass die 19-Jährige nur kurz zum Einsatz kam.
Pressemitteilung der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern
Auch Annika Ingenpaß vermochte beim Turnier in Bruchköbel Akzente zu setzen.
