Kreis Ahrweiler informiert: Waffenbesitzer müssen sichere Aufbewahrung dokumentieren
Über 1.800 Waffen geschreddert
Kreis Ahrweiler. Die Vernichtung von Waffen im Kreis Ahrweiler hält unvermindert an. Die Kreisverwaltung hat im Jahr 2014 bisher weitere 180 Gewehre, Pistolen und Revolver entgegengenommen. Der Kreis hat sie zu einem Verwertungsbetrieb transportiert, der sie in der Schredderanlage zerstört hat. Das Altmetall wird wiederverwertet.
Kontrolle von Schusswaffen
Seit 2009, als die Kontrolle von Schusswaffen bundesweit verschärft wurde, haben Waffenbesitzer 1.825 Waffen abgegeben. Die Zahl der Waffenbesitzer im AW-Kreis sinkt ebenfalls weiter. Im gleichen Zeitraum nimmt sie von ursprünglich 4.000 bis zum Jahresende 2014 auf 2.790 ab. Seit der Einführung des „Nationalen Waffenregisters“ lassen sich zahlreiche Daten zum Erwerb und Besitz von Waffen einfacher und effektiver überprüfen.
Waffenbesitzer werden kontrolliert
Waffenbesitzer müssen die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen hinreichend dokumentieren und den entsprechenden Nachweis ohne Aufforderung an die Kreisverwaltung liefern. Wer dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Kreismitarbeiter werden die betreffenden Waffenbesitzer - meist Jäger, Sportschützen und Altbesitzer - an ihre Nachweispflicht erinnern und vor Ort kontrollieren. Die Anforderungen, die das Gesetz an die Waffenbesitzer stellt, sind ausführlich dargelegt auf den Internetseiten www.kreis-ahrweiler.de, „Bürgerservice“, „Ordnungswesen“, „Waffen und Jagd“. Bei Fragen geben die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler Auskunft: Tel. (0 26 41) 97 52 29 und 97 55 88, E-Mail bernd.hanke@aw-online.de und nico.schneider@aw-online.de.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Ahrweiler
