Allgemeine Berichte | 16.09.2013

Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V.

Unbekannte Klänge begeisterten das Publikum

Tom Kannmacher und Hubert Arnold spielten auf eher unbekannten Instrumenten wie der keltischen Harfe. privat

Niederzissen. Einen weiteren Glanzpunkt in der Reihe der musikalischen Veranstaltungen setzten Tom Kannmacher und Hubert Arnold in der ehemaligen Synagoge Niederzissen. Begeistert lauschten die Zuhörer im voll besetzten Synagogenraum den teils fremd anmutenden Klängen, die die beiden Künstler den Instrumenten Irish Uilleann Pipes, Cembalo und keltischer Harfe entlockten. Tom Kannmacher erklärte dabei nicht nur die Instrumente, sondern erläuterte auch die klassischen Musikstücke.

Im ersten Teil brachten sie neben einer traditionellen irischen Sonate eine Union Pipe Suite sowie eine Scotland Suite zu Gehör. Dabei handelte es sich um spätbarocke klassische Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Der Bogen spannte sich von der Gavotte bis zum klassischen Quickstep. Die Zuhörer wippten begeistert auf den Stühlen zu den bis dahin selten gehörten Klängen mit.

Im zweiten Teil des fast zweistündigen Konzertes erklangen Musikstücke aus der Oper „Brian’s Tochter“. Dabei handelte es sich um eine fiktive Oper, die aus Liedmelodien und Instrumentalstücken verschiedener Komponisten und Texten von Tom Kannmacher und Hubert Arnold zusammengefügt wurden. Die verzwickte und fast aussichtslose Liebesgeschichte wird umrahmt von Tänzen, Vogelgesang und endet im Triumph der wahren Liebe mit einem finalen Freudentanz. Die Zuhörer bedankten sich stehend mit frenetischem Applaus und so bekamen sie von den beiden Künstlern zwei Zugaben geschenkt. Gisela Reichrath vom Kultur- und Heimatverein bedankte sich bei den Künstlern und den Gästen, von denen sich spontan bereits einige für die Veranstaltung im November anmeldeten. Nähere Informationen zum Jahresprogramm gibt es sowohl beim Kultur- und Heimatverein als auch in Internet unter www.ehem-synagoge-niederzissen.de.

Tom Kannmacher und Hubert Arnold spielten auf eher unbekannten Instrumenten wie der keltischen Harfe. Foto: privat

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