Politik | 05.02.2016

Unterrichtsversorgung

Unterrichtsausfall schwächt die Bildungschancen

Kreis Ahrweiler. „Das erste Schulhalbjahr ist vorüber, die Zeugnisse sind verteilt. Doch der Unterrichtsausfall ist nach wie vor erschreckend hoch“, erklären die örtlichen Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion Guido Ernst und Horst Gies. „Auch wenn Ministerin Reiß von guter Unterrichtsversorgung spricht: Die Realität sieht anders aus. Landesweit fallen jede Woche rund 16.000 Unterrichtsstunden aus – das sagt sogar die Landesregierung. Damit ist die Situation noch immer deutlich schlechter als zum Antritt der rot-grünen Landesregierung 2011“, erklärt Ernst. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Krankheiten, Klassenfahrten und Konferenzen verschärft die Situation noch zusätzlich. Auch die der Kreis Ahrweiler bleibe davon nicht verschont. An allen Schulen, von der Grundschule übers Gymnasium bis zu den Berufsbildenden Schulen: Jede Woche fehlten den Schülern 250 Unterrichtsstunden, so die beiden CDU-Abgeordnete Ernst und Gies. Wenn dann noch Lehrer krank würden oder eine Klassenfahrt anstehe, fiele noch mehr Unterricht aus. Durch diese kurzfristigen Lücken gab es im vergangenen Schuljahr allein an den Schulen im Kreis Ahrweiler noch zusätzlich fast 11 000 fehlende Unterrichtsstunden. „Diese Stunden fehlen dann unseren Kindern. Für sie ist jede Stunde wichtig, um die Unterrichtsinhalte zu verstehen und einzuüben. Die Zeit für individuelle Förderung der Schwachen wie auch der Begabten bleibt zwangsläufig auf der Strecke. Die Landesregierung weiß das genau. Wenige Wochen vor Ende der Legislaturperiode ist es deshalb Zeit, bildungspolitisch Bilanz zu ziehen: Schreiben nach Gehör, statt verbindlicher Rechtschreibregeln, Vernachlässigung der Schreibschrift, Inklusion nach Quoten und nicht nach Kindeswohl und ein dauerhaft hoher Unterrichtsausfall – Das ist kein gutes Zeugnis für Rot-Grün.“, so Ernst und Gies.

Büro der MdL Horst Gies

und Guido Ernst (CDU)

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