Feuerwehr Sportgruppe Brohltal zum 5. Mal beim Internationalen Hürtgenwaldmarsch
Versöhnung über den Gräbern
Brohltal. „Es ist mittlerweile eine gute Tradition, dass die Feuerwehr Brohltal am Marsch teilnimmt.“ So lauteten die Worte des Oberst Höpper beim morgendlichen Appell mit anschließendem Feldgottesdienst. Einmal mehr haben sich zehn Kameradinnen und Kameraden unter der Flagge der Feuerwehr Sportgruppe Brohltal beim internationalen Hürtgenwald Marsch eingefunden. Im 31sten Jahr der Veranstaltung wartete der Veranstalter mit vielen Attraktionen rund um den Marsch auf. Noch während die Feuerwehr Sportgruppe Brohltal neben zivilien Marschgruppen und Soldaten aus vier Nationen auf den Strecken 10 km, 20 km und 40 km unterwegs waren, landete ein Rettungshubschrauber der SAR auf dem Appellplatz. Gleichzeitig fuhr ein Landebahn Löschfahrzeug zur Absicherung des Hubschraubers auf. Entlang der Marschstrecken waren vielerorts Traditionsdarsteller in historischen Uniformen der Alliierten Truppen zu sehen. Sehr zur Freude der vielen anwesenden Kinder verteilten diese Historiendarsteller auch Schokolade und Kaugummi. Neben Gefechtsstellungen und Verletztendarstellungen waren auch viele historische Fahrzeuge zu sehen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto Versöhnung über den Gräbern und soll an die furchtbaren Ereignisse des Krieges erinnern und gleichzeitig eine Mahnung sein. Für die Mannschaft der Feuerwehr Sportgruppe Brohltal bildet die Veranstaltung eine Brücke zwischen erlebnisorientiertem Sport und Teilabnahmen für das Deutsche Feuerwehr Fitness Abzeichen. Gleichzeitig ist es aber immer wieder die Möglichkeit, das Brohltal auch überörtlich zu vertreten. Mit Arven Pfeif stellte die Feuerwehr Sportgruppe Brohltal zum wiederholten Mal die jüngste Teilnehmerin im Gesamtfeld mit 550 Marschierern. Hierfür erhielt Arven während des Schlussappells eine Sonderauszeichnung. Besonders begeistert vom Engagement der Feuerwehr aus dem Brohltal zeigte sich der stellvertretende Kommandeur des Landeskommando Nordrhein-Westfalen Oberst Weber, da dieser selbst aus dem schönen Brohltal stammt.
