Wehr feierte seine St. Potentinus-Kirmes
Viele Besucher beim Volksfest in der Kellerei
Wehr. Dass die Wehrer Bevölkerung feierfreudig ist, zeigten die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde erneut am letzten Wochenende bei der alljährlich stattfindenden Kirmes. Das Fest zu Ehren des Schutzheiligen der Wehrer Pfarrkirche, des heiligen Potentinus, zog auch in diesem Jahr wieder viele Gäste an und wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung und der örtlichen Vereine zünftig gefeiert. Die Schausteller auf dem Kirmesplatz auf der Kellerei, die Ortsvereine und die örtliche Gastronomie sorgten auch in diesem Jahr wieder für abwechslungsreiche Kirmestage im „Wehrer Kessel“.
Traditioneller Umzug
Eröffnet wurde das Volksfest auch in diesem Jahr mit dem traditionellen Umzug der Ortsvereine am Kirmessamstag um 16 Uhr. Dieser Umzug, an dem sich alle Wehrer Vereine beteiligten, und zu dem der Musikverein 1981 Bell e. V. den richtigen Takt vorgab, endete auch dieses Jahr auf dem Kirmesplatz, wo mit dem obligatorischen Fassanstich durch Ortsbürgermeister Berthold Doll und dem 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Brohltal, Karl-Heinz Bersheim, die Kirmes offiziell eröffnet wurde und die Schausteller nach dem Fassanstich die Fahrgeschäfte und die Kirmesbuden insbesondere für die jüngeren Besucher öffneten. Zuvor hatte man während des Umzuges noch einen Halt am Ehrenmal gemacht und den Toten der Weltkriege gedacht. Bei herrlichem Sommerwetter konnte man in der Kellerei anschließend noch bis weit in den Abend hinein feiern, nachdem eine „Happy Hour“ die Gäste zum Feiern animiert hatte. Während die Erwachsenen feierten, konnten an allen Kirmestagen besonders die Kinder und Jugendlichen sich am Auto-Scooter, dem Kinderkarussell, den Schieß- und Wurfbuden sowie den üblichen Kirmesständen erfreuen.
Festgottesdienst
Am Sonntagmorgen fand das Kirmesgeschehen mit einem Festgottesdienst in der St. Potentinus-Pfarrkirche seinen Fortgang. Nach der heiligen Messe, die von Pater Johannes vom Kloster gehalten wurde, legte man am Kriegerehrenmal im Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der Weltkriege einen Kranz nieder. Im weiteren Tagesverlauf sowie an den beiden weiteren Kirmestagen entwickelte sich auf dem Kirmesplatz ein munteres Treiben, bei dem sich Jung und Alt vergnügten. Der Montagmorgen begann wieder mit einer heiligen Messe für die Lebenden und Verstorbenen der Dorfgemeinschaft Wehr, die Pfarrer Peter Bollig zelebrierte. Ab 11 Uhr hielt man im Landgasthof „Zum Laacher See“ einen zünftigen Frühschoppen mit Live-Musik, der für viele erst am Abend endete.
Traditionell fand auch in diesem Jahr am Kirmesdienstag erneut ein Familientag auf dem Kirmesplatz statt. Am Nachmittag lockten Freifahrten auf den Fahrgeschäften wieder insbesondere die Kinder auf den Kirmesplatz, zu denen sich im Laufe des Nachmittags auch die Erwachsenen gesellten, die mit einem zünftigen Spätschoppen die diesjährige St. Potentinus-Kirmes beendeten.
An allen Kirmestagen hatte die bewährte Mannschaft der SV Vilja Wehr für die nötige Erfrischung und Erquickung an seinem Ausschank auf dem Kirmesplatz gesorgt. Die Bürgerinnen und Bürger von Wehr präsentierten an in diesem Jahr zur Kirmes in Wehr eine intakte Dorfgemeinschaft.
Mit dem Fassanstich und dem Zapfen des ersten Bieres startete das bunte Treiben auf der Kirmes.Fotos: rü
Am Ehrenmal fand die Totenehrung statt.
Die St. Potentinus-Kirmes wurde mit dem traditionellen Festumzug der Ortsvereine eröffnet.
