VfR Waldorf freudig in die Saison gestartet
Vorbereitungsspiele werden zum Lernen genutzt
Waldorf. Schon vor dieser Saison hatten zwei Neuzugänge auf der Bank des VfR Platz genommen: Hannah Seul und Anna Lena Mercer bekunden ihre Nähe zum Verein und engagieren sich in dieser Saison als Betreuer der Ersten Mannschaft. Und dies war auch gut, denn schon in den ersten Spielen mussten Spieler des VfR auf dem Platz versorgt werden, Hannah Seul war mit elegantem Sprint und Arztkoffer zur Stelle.
Aus Fehlern lernen
Aus sportlicher Hinsicht ist der Auftakt zur neuen Saison mit zwei Heimspiel-Niederlagen, ein 0:6 (0:5) gegen Westum II und ein 0:4 (0:1) gegen Bad Bodendorf II, deutlich misslungen. Sicherlich ist ein Faktor, dass sich einige Stammkräfte in den Urlaub verabschiedet hatten oder gerade erst, mit Trainingsrückstand wiederkamen. Mit der vollen Mannschaftsstärke kann Trainer Walter Bous wohl erst zum Pflichtspielbeginn rechnen. Während es im ersten Spiel gegen Westum viele Abstimmungsprobleme in der Defensive gab, wurde dies im zweiten Spiel gegen Bad Bodendorf deutlich besser gelöst. Nach wie vor ermöglichten Fehlpässe im Spiel nach vorn, dass der Gegner das aufgerückte Mittelfeld schnell überspielen konnte. Aber auch in diesem Bereich war eine deutliche Steigerung beim zweiten Spiel erkennbar.
Ruhe und Spielfluss
Unterstützt wurde die Mannschaft durch die Altstars Hardy Hoppe, gegen Westum III, und Michael Hoppe, gegen Bad Bodendorf II. Die Qualität ist bei beiden noch immer deutlich sichtbar, sie sorgen vielfach für Ruhe und Spielfluss. Die Offensive konnte sich ebenfalls steigern. Während es im ersten Spiel nur eine einzige Chance durch Wahid Nasro gab, so war man im zweiten Spiel deutlich näher am Torerfolg dran, entweder durch Peter Rückrich oder durch Eisi. Zu einem Ehrentreffer reichte es allerdings in beiden Partien nicht. Dies wurde auch von Zuschauerseite bedauert. Dagegen wurden sowohl die vielseitigen Bestrebungen des Vereins gelobt, als auch Verständnis und Geduld gegenüber der sportlichen Ambition gezeigt. Die Mannschaft kann sich weiterentwickeln und aus den positiven und suboptimalen Momenten der Spiele lernen.
