Politik | 20.04.2013

Aus der Kreisverwaltung

Waffenregister liefert Daten an die Polizei

Kreis Ahrweiler hat 1.450 Gewehre und Pistolen geschreddert

Der Weg der Waffen in drei Schritten. Erstens: zur Vernichtung abgegeben, zweitens: der Schredder-Anlage zugeführt, wo sie, drittens: zerstört werden. KV-AW

Kreis Ahrweiler. Die Kreisverwaltung Ahrweiler ist an das nationale Waffenregister angedockt.

Die Verbindung zu dieser bundeszentralen Datenbank in Köln läuft seit Januar dieses Jahres. Das Register erfasst die Informationen aller 600 deutschen Waffenbehörden zu Waffenbesitzern und Waffen und macht die Daten für die Polizei auswertbar.

Unterdessen stieg die Zahl der im AW-Kreis vernichteten Gewehre, Pistolen und Revolver seit 2009 auf jetzt 1.450. Die Waffen werden in einer Schredderanlage zerstört. Die Zahl der Waffenbesitzer sank im gleichen Zeitraum von 4.000 auf 3.072.

Die Kontrolle von Schusswaffen wurde 2009 bundesweit verschärft. „Wir nehmen das Thema weiterhin sehr ernst und arbeiten erfolgreich mit dem neuen Waffenregister zusammen“, erklärt Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Zugleich kündigt Pföhler weitere Kontrollen an. Dies gelte insbesondere für Besitzer erlaubnispflichtiger Waffen, die eine sichere Aufbewahrung ihrer Waffen noch nicht nachgewiesen hätten.

Die meisten Besitzer, überwiegend Jäger, Sportschützen und Altbesitzer, zeigten sich kooperativ, betont der Landrat. Bei den Kontrollen habe es bisher keine Probleme gegeben.

Für alle Waffenbesitzer gilt die „Bringschuld“.

Das heißt: Der Nachweis zur sicheren Aufbewahrung ist ohne besondere Aufforderung an die Kreisverwaltung zu liefern. Wer dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Die Kreismitarbeiter werden weiterhin häusliche Kontrollen vornehmen, wenn die Nachweise nicht vorliegen. Welche exakten Anforderungen das Gesetz an die Waffenbesitzer stellt, steht auf den Internetseiten www.kreis-ahrweiler.de, „Bürgerservice“, „Ordnungswesen“, „Waffen und Jagd“.

Noch Fragen? Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler geben gerne Auskunft unter Tel. (0 26 41) 9 75 -2 29 und 9 75 -5 88, E-Mail herbert.hehl@aw-online.de und harald.muench@aw-online.de.

Pressemitteilung

der Kreisverwaltung Ahrweiler

Der Weg der Waffen in drei Schritten. Erstens: zur Vernichtung abgegeben, zweitens: der Schredder-Anlage zugeführt, wo sie, drittens: zerstört werden. Foto: KV-AW

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • MädchenMom: Aus pädagogischer, gesellschaftlicher und gleichstellungsbezogener Perspektive halte ich eine geschlechtsbezogene Ausgrenzung in der Kinder- und Jugendarbeit für problematisch. In einer modernen Gesellschaft,...
  • Sabine Pietsch : Es war ein wunderschönes Tag mit vielen Besuchern, die dem mittelmäßigen Wetter getrotzt haben. Ein ganz großer Dank an die Organisatoren. Es war alles perfekt durchdacht.
  • Volker Otto: Sehr schöner, blendend organisierter dorftrödel, der alles geboten hat, was man sich von so einer Veranstaltung erwarten kann. Vielfältiges Angebot, gute Verpflegung und (ganz wichtig) die Möglichkeit, menschlichen Bedürfnissen nachzugehen.
Gesundheitsmagazin
Gesundheitsmagazin im Kreis Ahrweiler
Innovatives rund um Andernach
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0313#
Brohler Hafenfest
Stellenanzeige Verkäufer/in
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
Andrea Stenz, Alfred Bach, Robert Füllmann und Stefan Schmitt zu Gast bei Susanne Tack (v.l.). Foto: WPA
861

Sinzig. Vier Spuren? Drei? Wie viel Raum braucht die Ahr? Beim Wiederaufbau der Bundesstraße B266 bei Heimersheim stehen sich örtliche Vertreter und der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit konträren Standpunkten gegenüber. Fest steht bislang nur, dass die derzeitige Variante eine Zwischenlösung ist. Susanne Tack, Geschäftsführerin und Chefredakteurin des Krupp-Verlags, lud Vertreter beider Seiten zum Redaktionsgespräch, um sie zu Wort kommen zu lassen.

Weiterlesen

Seit Monaten unvollendetes Bauwerk „Vinxtbachbrücke Gönnersdorf“
45

Gönenrsdorf. Auf Antrag der FWG-Fraktion im Gemeinderat Gönnersdorf wurde das Thema „Vinxtbachbrücke“ auf die Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gemeinderates gesetzt. Intention des FWG-Antrages war, das Gremium mit Blick auf die schon jetzt feststehende mindestens doppelt so lange Bauzeit wie ursprünglich geplant (12 Monate statt 6 Monate) zu informieren, auch zur realistischen Einschätzung des jüngst übermittelten Fertigstellungstermins „17.07.2026“.

Weiterlesen

Weitere Artikel
A61: Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn
28

+++ Aktuelle Verkehrsinfo +++

A61: Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn

Plaidt/Kruft. Auf der A61 in Fahrtrichtung Mönchengladbach befinden sich Gegenstände auf der Fahrbahn. Die Gefahrenstelle befindet sich zwischen der Anschlussstelle Plaidt und der Anschlussstelle Kruft. Dies meldet der ADAC. BA

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
25

Polizisten bei Rettung einer anderen Hausbewohnerin verletzt

24.05.: Wohnhausbrand in Bad Ems: Leiche eines Bewohners bei Löscharbeiten gefunden

Bad Ems. Nach der Meldung eines Wohnhausbrandes in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr in Bad Ems, Gräveheid, konnte der Brand durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestätigt werden. Im Rahmen der Erstmaßnahmen konnte eine verletzte Bewohnerin durch Polizeikräfte aus dem Gebäude gerettet werden. Hierbei zogen sich zwei Polizeibeamte Verletzungen zu, welche im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Weiterlesen

Dienstleistungen
Dauerauftrag 2026
Gesundheitsmagazin Kreis AW
Gesundheitsmagazin im Kreis Ahrweiler
Gesundheitsmagazin Kreis AW
Innovatives rund um Andernach
Kirmes in Weißenthurm
Koblenzer Fashion Show
Fahrer für Schülerverkehr
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0313#
Tag der offenen Tür der FFW Oberwinter, 30.05.26
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0313#
JGV-Fest Ringen-Bölingen
Anzeige KW 21