Forstamtsleiter informierte Vertreter der Kommunalpolitik über aktuelle Herausforderungen
Waldbegehung verschafft Einblicke
Teilnehmer begingen die „Lange Linie“ in der Gemarkung Weibern
Weibern. Forstamtsleiter Hannsjörg Pohlmeyer, sein Stellvertreter Ulrich Jakobs sowie Revierförster Christoph Hartung informierten Marcel Hürter (MdL) sowie Vertreter aus der Kommunalpolitik über aktuelle Herausforderungen der Forstwirtschaft. Exemplarisch begingen sie dabei die „Lange Linie“ in der Gemarkung Weibern. Die Ortsgemeinde wurde vertreten von Ortsbürgermeister Peter-Josef Schmitz sowie dem Ersten Beigeordneten Horst Daleki, als Vertreter der Jagdgenossenschaft nahm Karl Gundert teil. Zum Auftakt konnten die Teilnehmer die Wiederaufforstungsbemühungen nach Sturmschäden besichtigen. Auf den Flächen in Weibern hatte sich die Ortsgemeinde entschieden, der Empfehlung des Forstamtes zu folgen und die Flächen zu Mischwäldern zu entwickeln. Zudem wurden verschiedene Varianten des Verbiss-Schutzes eingesetzt. Die Funktion und die unterschiedlichen Kosten erläuterte Revierförster Christoph Hartung an den konkreten Beispielen.
Wildschäden und deren forstwirtschaftliche Auswirkungen wurden auch an Hand eines Fichtenbestands veranschaulicht, in dem kaum ein Baum ohne Schälschaden war. „Die Exkursion hat eindrucksvoll die Herausforderungen veranschaulicht, die mit zu hohen Schalenwildbeständen verbunden sind. Besonders die Rotwildbestände in unserem Kreis führen zu überhöhten wirtschaftlichen Schäden und Aufwendungen zum Schutz der Kulturen“, erklärte Hürter.
