Kempenicher Ortsgeschichte im Fokus
Wechselvolle Chronik der Blaskapelle bis hin zu den Original Goldbachmusikanten
aus Kempenich
Kempenich. Das nächste Treffen des Arbeitskreises „Kempenicher Ortsgeschichte“ findet Dienstag, 09.06.2026, um 18.00 Uhr, im Gasthof Bergweiler statt.
1885 gibt es ein Bild der damaligen Blaskapelle mit 8 Akteuren. Nachkommen dieser einmaligen Truppe gibt es heute noch in den Familien „Schollis“, Windheuser, Schmitz und Heuser. Im Spielmannszug 1920 waren weitere bekannte Namen mit Schlich, Gros und Schmitz. Um 1960, unter der Leitung von Otmar Freitag, wurde die Gruppe wieder etwas größer. 1995 übernahm dann Uli Arlt den Dirigentenstab und im November 1999 wurden die Original – Goldbachmusikanten gegründet. Sie haben sich bis heute enorm bekannt und beliebt gemacht. Dabei wird nicht verschwiegen, dass es auch Anekdoten und Anklagen vor dem närrischen Gericht von älteren und jüngeren Mitgliedern gibt. Verbotener Drill – Schwerer Diebstahl – Profilierungssucht sind einige Anklagen.
Auch die Stammbäume von Adams, Jaeger, Nett und Schmitz sind mit Haus- und Spitznamen gesegnet. Neben der Entstehungsgeschichte des Kreuzwäldchen gibt es auch Informationen zum Gasballon „La Ville de Paris.“ 1872 zeiht der Förster Franz-Karl Herrmann nach Kempenich. Sein Sohn Peter heiratet später Anna Maria Röhrig aus dem Siedlungsgebiet Heckenbach und damit begann eine Geschichte, die sich bis heute im Kreis gedreht hat. Verbunden mit Informationen aus der Mayener Volks-Zeitung 1876 gibt es sicherlich wieder viel Interessantes zu hören. Also auf zum Gasthof Bergweiler!
Bild Archiv: Blaskapelle aus den 60iger Jahren
