VG-Bürgermeisterkandidat Odenkirchen vor Ort in Wassenach
Weitere Verbesserung der Infrastruktur ein Muss
Strategiegespräche zu Tourismusthemen
Wassenach. Strahlendes Wetter war die ideale Rahmenbedingung für das ausführliche Informationsgespräch, das Ortsbürgermeister Manfred Sattler und VG-Bürgermeisterkandidat Detlef Odenkirchen vor einigen Tagen führen konnten. Von vielen erfolgreichen Projekten aus den vergangenen Jahren konnte Sattler berichten. Die Steigerung der Einwohnerzahl von 1.100 auf 1.200 innerhalb von fünf Jahren ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langfristig angedachten Strategie. Schwerpunkte waren die Bereitstellung einer für ein Dorf so wichtigen Infrastruktur in einer angemessenen Qualität. Der auf drei Gruppen erweiterte Kindergarten, die steigende Zahl der Schüler in der in Trägerschaft der Gemeinde befindlichen Grundschule, das Jugendzentrum, der neue Bauhof und das Einkaufszentrum mitten im Ort sind quasi als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger aufgestellt. Nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ oder „Geht nicht - gibt´s nicht“ präsentierte Sattler gleich auch seine mit dem Gemeinderat bereits diskutierten und größtenteils abgestimmten Visionen für die Zukunft von Wassenach. Wohnraum schaffen für junge Menschen, die zum ersten Mal das Elternhaus verlassen, junge Paare und junge Familien mit Kindern, nennt Sattler als höchste Priorität.
Wo gibt es im ländlichen Bereich für diese Gruppe bezahlbaren und modernen Wohnraum? Denn wenn die jungen Leute erst einmal weggezogen sind, ist die Rückkehr sehr ungewiss. Eine weitere Verbesserung der Infrastruktur und hier insbesondere die Reparatur und teilweise Erneuerung der Straßen im Ortskern ist ein Muss für die kommenden Jahre, um den Ort für noch mehr Bürger (Ziel 1.300 in vier bis fünf Jahren) und vor allem für den möglichen Tourismus in der „Ferienregion Laacher See“ reif zu machen. Der Start soll im kommenden Jahr mit der Erneuerung der Kreuzung Hauptstraße/Gleeserstraße/Wendelsgasse sein. Tourismus braucht aber insbesondere Übernachtungsmöglichkeiten, die weiträumig in der Region fehlen.
Reaktivierung und Neuausbau von Ferienwohnungen, vielleicht ein Hotel, ja sogar ein Feriendorf, von dem die Region weit und breit keines hat, sind Bestandteile von Strategiegesprächen. Für Planung und Umsetzung ist die große Unterstützung der Verbandsgemeinde mit einem visionären und zielorientierten Bürgermeister und seinen innovativen und motivierten Mitarbeitern notwendig. Mit einer schönen Tasse Kaffee und einem prall gefüllten Notizzettel ging an diesem Sonnentag das kurzweilige, aber informative Gespräch zu Ende.
Pressemitteilung des
CDU-Gemeindeverbands
Brohltal
