Allgemeine Berichte | 18.09.2014

Forstamt Adenau

Wildschwein Leni auf Waldspaziergang

Schweißhundeeignungsprüfung des Vereins Hirschmann

Fährtensau „Leni“ beim morgendlichen Waldspaziergang mit ihrem Führer Patrick Winter. Ingrid Lamour, Landesforsten RLP

Hohenleimbach/Adenau.Waldbesucher, die kürzlich frühmorgens im Staatswaldteil Langhardt des Forstamtes Adenau bei Hohenleimbach unterwegs waren, werden sich die Augen gerieben haben. Wildschwein „Leni“ marschierte zügig an Brustgeschirr und Leine mit seinem Besitzer Patrick Winter aus Hannebach durch den Wald.

Verfolgt wurden sie von Jürgen Schlüter, einem Richter des Vereins Hirschmann, der die Fährte von Wildschein „Leni“ unauffällig markierte, damit er diese auch exakt wiederfindet, wenn er seine Prüflinge später am Tag zur Arbeit auf „Lenis“ Fährte aufgefordert.

Die Arbeit an der „kalten Gesundfährte“ einer geführten Sau war an diesem Tag nur ein Prüfungsfach, dem sich die drei jungen Hannoverschen Schweißhunde des Vereins Hirschmann mit ihren Führern stellen mussten.

Der Hannoversche Schweißhund ist ein Spezialist für die Suche nach verletztem Wild. Er ist in der Lage, nach Stunden, ja sogar nach mehreren Tagen, die Fährte einzelner kranker Tiere aus dem Fährtengewirr anderen Wildes herauszuarbeiten. Geübt wird diese wichtige, tierschutzrelevante Aufgabe auf künstlich hergestellten „Wundfährten“ oder eben wie hier an der einzelnen Fährte einer gesunden Sau.

Während sich Wildschwein Leni schon wieder in seiner heimatlichen Suhle befand, mussten sich Hunde und Führer noch den Fächern Vorsuche und Verweisen, Gehorsam, Leinenführigkeit, Sozialverhalten gegenüber Mensch und Tier, Ablegen und nicht zu vergessen, der Pendelsau stellen. Bei dieser Attacke einer Schwarzwildattrappe aus einem dichten Fichtenverhau heraus konnten die jungen Hunde ihren Mut und Schneid den Prüfern und interessierten Zuschauern beweisen.

Am späten Nachmittag, nachdem alle Prüfungsfächer abgearbeitet waren, durften alle drei Hundeführer die Prüfungsurkunde für ihre nun „brauchbaren“ und geeigneten Schweißhunde mit nach Hause nehmen.

Mit der Schweißhundeeignungsprüfung ist für die jungen Hannoverschen Schweißhunde nun der erste Schritt in ein arbeitsreiches, wichtiges, aber auch gefährliches Leben als Nachsuchespezialisten getan.

Fährtensau „Leni“ beim morgendlichen Waldspaziergang mit ihrem Führer Patrick Winter.Foto: Ingrid Lamour, Landesforsten RLP

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