Politik | 28.11.2015

Mitgliederversammlung der CDU Frauen-Union Kreisverband Ahrweiler

Zäsur und Kontinuität

Heike Krämer-Resch übernimmt weiterhin den Vorsitz der Frauen-Union im Kreis

Heike Krämer-Resch (vorne, 3.v.l.) konnte sich über das in ihre Person gesetzte Vertrauen freuen. privat

Kreis Ahrweiler. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der CDU Frauen Union (FU) des Kreisverbandes Ahrweiler stellte sich unter der Versammlungsleitung des Kreisvorsitzenden Horst Gies der Vorstand neu auf. Zuvor zog die Vorsitzende eine positive Bilanz und blickte auf ein breites Aktivitätenfeld der Kreis FU zurück. Die Bezirksvorsitzende der FU zeigte sich bei Heike Krämer-Resch für ihr tolles Engagement in der FU mit einem Blumenstrauß erkenntlich. Sie ergänzte, die Gleichstellung habe enorme Fortschritte gemacht, sei aber immer noch nicht ganz hergestellt. Ein Problem sei, dass die Wirtschaft immer mehr Flexibilität fordere, während die Flexibilität der Familien inzwischen an Grenzen stoße. "Die Themen gehen der Frauen Union nicht aus”, sagte sie mit Blick auf landesweit bestehende Probleme wie die Gewalt an Frauen, Zwangsprostitution oder Zwangsehe.

Die wiedergewählte Kreisvorsitzende stellte sich selbst vor. Sie ist Mutter von zwei Kindern im Alter von 21 und 17 Jahren. Seit fast vier Jahren ist sie Vorsitzende der CDU Frauen-Union Bad Neuenahr-Ahrweiler, im Vorstand des CDU Ortsverbandes Ahrweiler sowie im Vorstand der MIT, Kreisverband Ahrweiler, seit Oktober 2013 Beisitzerin im CDU Bezirksvorstand Koblenz-Montabaur. Im Stadt-und Kreisverband der CDU ist sie kooptiert. Seit 2015 ist Heike Krämer-Resch Vorsitzende des

Flüchtlingsnetzwerkes Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Karnevalssession 2011 war die neue Kreisvorsitzende zudem als Karnevalsprinzessin Heike I. in Walporzheim aktiv.

Im neu gewählten Vorstand mit der ersten Vorsitzenden fungieren nun als Stellvertreterinnen Maria Kittel und Ingrid Meumerzheim sowie Silvia Mühl als Schriftführerin. Als Beisitzerinnen in den neuen Kreisvorstand wurden gewählt: Annette Winnen (Kalenborn), Birgit Schneider (Grafschaft), Ingeborg Heuser, Regina Pies (beide Bad Neuenahr-Ahrweiler), Silvia Mühl (Sinzig), Käethe Kläsgen (Adenau), Ingrid Näkel-Surges (Altenahr) und Gabriele Hermann-Lersch (Bad Breisig).

"Frauenpolitisch gut vertreten"

"Damit sind wir im Kreis Ahrweiler frauenpolitisch sehr gut vertreten“, so Heike Krämer-Resch. Als Zeichen der Anerkennung für die vielen Jahre, die Anneliese Schmitz (Bad Neuenahr-Ahrweiler) im Kreisvorstand der CDU mitgearbeitet hatte, nun aber aus privaten Gründen nicht mehr kandidiert hat, erhielt sie von der Vorsitzenden einen Blumenstrauß. Sie zeigte sich für das Vertrauen erkenntlich, das ihr mit dieser Wahl zur Kreisvorsitzenden wieder entgegengebracht wurde. Vor diesem Hintergrund freut sie sich auf eine gute Zusammenarbeit im Kreisvorstand, auf ein faires und partnerschaftliches Miteinander zum Wohle aller Frauen.

„Ich wünsche für uns in der Union, dass wir noch mehr Frauen für unsere Ziele gewinnen. Für mehr Gewicht in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“, warb die wiedergewählte Kreisvorsitzende Heike Krämer-Resch für eine weitere Unterstützung der Vorstandsarbeit in den Stadt- und Gemeindeverbänden. Sehr erfreut war die Vorsitzende, als in diesem Jahr die Frauen-Union der Grafschaft wieder ins Leben gerufen wurde. Horst Gies, MdL, berichtete aus dem Landtag und über das aktuelle Thema der Flüchtlingspolitik. Hedi Thelen (MdL), Bezirksvorsitzende der Frauen-Union: "Alt werden ist nichts für Feiglinge - rechtzeitige mutige Entscheidungen helfen. Frühzeitig für altersgerechtes Wohnen sorgen, gegebenenfalls umziehen, Senioren oder Pflege-WG gründen, Fahrgemeinschaften zu Ärzten organisieren. Sich für gute ärztliche und pflegerische Versorgung vor Ort einsetzen. Dorfladen unterstützen, Besuchs- und Hilfsdienste organisieren, persönlich für Partner oder Kinder: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament fertigen."

Weitere Informationen unter: www.cdu-fu-kreis-aw.de.

Pressemitteilung

CDU Frauen-Union

Kreisverband Ahrweiler

Heike Krämer-Resch (vorne, 3.v.l.) konnte sich über das in ihre Person gesetzte Vertrauen freuen. Foto: privat

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