Zariza Gitara spielen in der ehemaligen Synagoge Niederzissen
Zigeunermusik aus Russland
Sonntag, 18. Januar 2015, um 17 Uhr
Niederzissen. Mit Volldampf startet der Kultur- und Heimatverein Niederzissen die Konzertreihe 2015 in der ehemaligen Synagoge Niederzissen. Die Gruppe „Zariza Gitara“ mit Valeriya Shishkova (Russland) – Gesang, Sascha Skripka (Ukraine) – Violine, Oleg Matrosow (Deutschland) - Gitarre/Gesang und Aleksander Kens (Ukraine) – Gitarre, tritt dort erstmalig am Sonntag, 18. Januar 2015, um 17 Uhr mit ihrem Programm „SOVNAKAJ PE TSCHAR“ (Gold auf dem Gras) auf. Einlass ist ab 16:30 Uhr.
Karten gibt es im Vorverkauf
Karten- und Platzreservierungen bei Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V. unter Tel. (0 26 36) 64 82 oder info@khv-niederzissen.de ZARIZA GITARA spielt Zigeunermusik aus Russland, dem Land, über das seit Jahrhunderten das fahrende Volk zieht.
Musik aus den Tiefen der Seele!
Mit den Zigeunern ziehen ihre Lieder und Tänze, in denen Liebe und Leid, Tanz und Überleben, wärmende Sonne und schneidende Winde so dicht beieinander liegen. Temperamentvoll und leidenschaftlich musizieren eine russische Sängerin, ein deutscher Sänger, ein ukrainischer Geiger und ein Gitarrist. Die Weisen, die ausschließlich aus russischen Zigeunerliedern bestehen, wirken so alt, wie die Reisen dieses Volkes und doch so frisch, wie jeder neue Aufbruch. Sie spielen ihre Lieder so ausdrucksstark und lebensfroh, als säßen sie am Lagerfeuer, während die Mädchen in bunte, wehende Stoffe gehüllt um den Hörer herumtanzen. Zariza (Russ.: Zarin, Königin) nennen die Zigeuner die angebetete Schönste des Lagers. Ebenso heftig lieben sie ihre Gitarren. Gerade die Lieder der russischen Zigeuner bringen wie kaum eine andere Musik den bittersüßen Schmerz und die überbordende Lebensfreude dieses Volkes zum Ausdruck. Musik aus den Tiefen der Seele! Selten ist Musik so sinnlich, ursprünglich und bildhaft wie diese Musik: Verhalten und still beginnen die Lieder, um sich dann zu steigern und immer schneller zu werden bis hin zum leidenschaftlichen und mitreißenden Finale. Melancholische Trauer, tiefes Leid und übergroße Lebensfreude sind so dicht verwoben innerhalb eines einzigen Liedes, das auch Lachen und Weinen nur zwei Seiten eines menschlichen Gefühls scheinen.
